Abstimmung
In St. Margrethen scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Viermal Nein, einmal Ja: So hat St. Margrethen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in St. Margrethen: 72.3 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in St. Margrethen: 72.3 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Die 72.3 Prozent Nein zum CO2-Gesetz in St. Margrethen sind der drittgrösste Nein-Anteil im Kanton St. Gallen. Im Kanton St. Gallen lautete das Resultat zum CO2-Gesetz 57.1 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. St. Margrethen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde St. Margrethen lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Trinkwasserinitiative scheitert deutlich

In der Gemeinde St. Margrethen hat es ein sehr deutliches Nein gegeben zur Trinkwasserinitiative. 71.6 Prozent lehnten die Vorlage ab. Auch der Kanton St. Gallen sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 62.5 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. St. Margrethen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein. Die Gemeinde St. Margrethen lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Pestizidinitiative scheitert deutlich

St. Margrethen hat die Pestizidinitiative mit grosser Deutlichkeit verworfen. 71.7 Prozent stimmten Nein. Auch der Kanton St. Gallen sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 63.3 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. St. Margrethen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein. Die Gemeinde St. Margrethen lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Covid19-Gesetz

Zum Covid19-Gesetz hat eine Mehrheit in St. Margrethen ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 55.3 Prozent. Das Resultat zum Covid19-Gesetz im Kanton St. Gallen hiess 51.1 Prozent Ja. In der Schweiz lautete das Ergebnis 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. St. Margrethen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde St. Margrethen stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für PMT-Gesetz

Zum PMT-Gesetz hat eine ziemlich knappe Mehrheit in St. Margrethen ein Ja eingelegt. Der Ja-Anteil betrug 54.3 Prozent. Der Kanton St. Gallen befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 56.5 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. St. Margrethen gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche das PMT-Gesetz angenommen haben. Rund 96 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde St. Margrethen fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Die Stimmbeteiligung in St. Margrethen war eine der tiefsten im Kanton St. Gallen. Die Beteiligung von 49.8 Prozent bedeutete die zweittiefste Stimmbeteiligung. Bei 2'475 Stimmberechtigten sind 1'228 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton St. Gallen gingen 59.6 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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