Abstimmung
Eine Mehrheit in Raperswilen lehnt das Covid-Gesetz ab

Zweimal Nein, einmal Ja: So hat Raperswilen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Raperswilen: 58.3 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

Die Ergebnisse in Raperswilen: 58.3 Prozent Nein zum Covid-Gesetz

(chm)

Raperswilen hat Nein gesagt zum Covid-Gesetz, und zwar mit 58.3 Prozent. Das ist der zehntgrösste Nein-Anteil im Kanton Thurgau. Das Resultat zum Covid-Gesetz im Kanton Thurgau hiess 54.7 Prozent Ja. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 62 Prozent Ja.

Auch im Juni hatte Raperswilen bereits Nein gesagt bei der Abstimmung zum Covid-Gesetz. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hatten die Vorlage mit 73.1 Prozent Nein Prozent abgelehnt.

Stimmbeteiligung weit über Durchschnitt

Mit 73.8 Prozent lag die Stimmbeteiligung beim Covid-Gesetz in Raperswilen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. An den Abstimmungen seit 1990 beteiligten sich in der Gemeinde im Schnitt jeweils rund 52 Prozent der Stimmberechtigten.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 66 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in den ländlichen gab es 54 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Raperswilen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit anders ab als die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 62 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in der Romandie hiess es 61 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 65 Prozent Ja. Die Gemeinde Raperswilen stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit für Pflegeinitiative

Die knappe Mehrheit der Abstimmenden in Raperswilen hat zur Pflegeinitiative Ja gestimmt. Mit einem Ja-Anteil von 54.6 Prozent befürwortet die Gemeinde die Vorlage. Der Kanton Thurgau befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 59.5 Prozent. Die Schweiz stimmte 61 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Raperswilen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Ja.

Justizinitiative scheitert deutlich

Zur Justizinitiative hat es in Raperswilen ein Nein gegeben. Mit 39.8 Prozent Ja-Anteil wiesen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde aber noch einen der grössten Ja-Stimmenanteile im Kanton Thurgau auf (Rang 4). Das Resultat zur Justizinitiative im Kanton Thurgau hiess 65.4 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 68.1 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Nein zur Justizinitiative, in den ländlichen gab es 69 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Raperswilen haben die Justizinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 68 Prozent Nein zur Justizinitiative, in der Romandie hiess es 70 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 64 Prozent Nein.

Mit 73.3 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Raperswilen höher als im Kanton Thurgau (68.3 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 65.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.