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Gegen die Sinnkrise

Sinnfrage Der Weiterbildungsstudiengang an der Universität Luzern heisst «Philosophie + Management» und möchte Führungskräften einen ganzheit­lichen Ansatz vermitteln. Dass sich Führungskräfte mit Philosophie beschäf­tigen, hält der Berner Coach und Autor Mathias Morgenthaler für sinnvoll.

Jahrelang seien Manager zu einseitig ausgebildet worden: «Sie lernten viel über die Märkte und Unternehmensführung, aber wenig über sich selber und den Sinn ihres Tuns jenseits der Profitmaximierung.» Wer sich aber zu stark an Status und materiellem Erfolg orientiere, riskiere auszubrennen oder in eine Sinnkrise zu geraten. Das Nachdenken über sich selber und den Sinn der Arbeit sollte laut Morgenthaler für jeden Manager ein Pflichtfach sein.

«Jeder Mensch hat das Bedürfnis, nicht nur einen Job für Geld zu machen, sondern etwas Sinnvolles zu tun», sagt Morgenthaler, der für sein neues Buch «Out of the Box» Hunderte Menschen gefragt hat, wie sie zu ihrer Berufung ­fanden. Deshalb sei Philosophieren nichts Abstraktes im Elfenbeinturm, sondern die Aufforderung, den Blick nach aussen und innen zu richten – und daraus Antworten abzuleiten für ein ­gutes Leben.

Dass sich auch Polizisten mit Philosophie befassen, findet der Coach gut: «Ein Polizist hat eine undankbare Aufgabe. Es ist wichtig, dass er sich fragt, warum es diese unangenehme Arbeit braucht, und wie er sie mit einem guten Gefühl erledigen kann.» (mem)

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