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Gefahr für Rettungskräfte

Bergung Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb stellen Rettungskräfte vor neue Herausforderungen. Dies zeigt der Vorfall vom Samstag. «Es ist bekannt, dass von verunfallten Elektroautos eine Gefahr ausgeht», sagt Hanspeter Krüsi von der Kantons­polizei St. Gallen. Die Arbeit hat sich auch für die Feuerwehren erschwert, bestätigt Oberleutnant Marco Eggenberger von der Berufsfeuerwehr der Stadt St. Gallen. Beide benutzen ein digitales Programm zur Fahrzeugerkennung. Das mobile Programm zeigt den Rettungskräften, wo die stromführenden Kabel durchlaufen sowie den Standort der Batterien. Die Gefahr geht vor allem von den hochvoltführenden Kabeln aus. Durch sie fliessen bis zu 650 Volt. Um Stromschläge zu vermeiden, arbeitet die Feuerwehr der Stadt St. Gallen deshalb mit isolierten hydraulischen Rettungsgeräten und Handschuhen. «Bei einem Benzinmotor sieht man die Gefahr wie etwa auslaufendes Benzin sofort. Bei einem Auto, das unter Strom steht, bleibt sie unsichtbar», sagt Eggenberger. Deshalb führe man interne Weiterbildungen durch und frage bei den Herstellern nach fahrzeugspezifischen Eigenheiten nach. Auch die Polizei hat früh auf die Situation reagiert. Beim Aufkommen der Elektroautos hat man die Einsatzkräfte mit Flyern auf die Problematik sensibilisiert, sagt Krüsi. (sro)

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