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Gedrängter Stundenplan in der Oberstufe

FRAUENFELD. Die Abschaffung des Frühfranzösisch im Thurgau führt zu einem überlasteten Stundenplan an den Oberstufen. Gemäss dem Vorschlag, den das Erziehungsdepartement bis 30. Juni in die Vernehmlassung geschickt hat, soll der Französischunterricht stark ausgeweitet werden.

FRAUENFELD. Die Abschaffung des Frühfranzösisch im Thurgau führt zu einem überlasteten Stundenplan an den Oberstufen. Gemäss dem Vorschlag, den das Erziehungsdepartement bis 30. Juni in die Vernehmlassung geschickt hat, soll der Französischunterricht stark ausgeweitet werden. Unter die Räder geraten würden der Musik- und der Kochunterricht, kritisiert Peter Brunner, Musik- und Mathematiklehrer aus Berg. Erst- und Zweitsekschüler sollen nur noch eine statt zwei Musiklektionen pro Woche erhalten. «Ich kann ihnen keine Kompetenzen mehr vermitteln», befürchtet Brunner.

Freier Nachmittag in Gefahr

Statt vier Lektionen Kochen in der zweiten Sek soll es in der ersten und zweiten Sek neu je zwei Lektionen geben. Dadurch werde der Unterricht nur noch theoretisch sein, glaubt Brunner.

Daniel Müller, Schulleiter in Berg, sieht ein weiteres Problem: Im überfüllten Stundenplan kann nicht allen Schülern ein freier Mittwochnachmittag garantiert werden. Das Departement schlägt vor, nur alle zwei Wochen Kochen zu geben, dafür jeweils vier Lektionen am Stück. «Das gäbe zusätzliche Löcher in den Stundenplan», sagt Müller.

Etwas weniger Französisch?

Eine grosse Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer verlange, dass der Kochunterricht zwingend in Viererblocks erteilt und der Musikunterricht nicht reduziert werde, sagt Anne Varenne, Präsidentin von Bildung Thurgau. Als ihren persönlichen Vorschlag deklariert Anne Varenne die Idee, eine Französischlektion weniger zu erteilen.

Die Vernehmlassung werde bis August ausgewertet sein, sagt Beat Brüllmann, Chef des Amts für Volksschule. Vorher nehme er keine Stellung. «Wenn gute Vorschläge kommen, schauen wir sie an.» (wu)

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