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Geburtshaus: Hebammen hoffen auf Unterstützung von Investoren

Die Initiantinnen des Projekts wollen im April 2019 das Geburtshaus in St.Gallen eröffnen. Doch ihnen fehlt nach wie vor Geld für die Finanzierung - obwohl ihr Crowdfunding erfolgreich war.
Katharina Brenner
Das Geburtshaus St.Gallen soll in der Nähe des Kantonsspitals im Osten der Stadt entstehen. Bei Komplikationen würden Schwangere ins Spital verlegt werden. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Geburtshaus St.Gallen soll in der Nähe des Kantonsspitals im Osten der Stadt entstehen. Bei Komplikationen würden Schwangere ins Spital verlegt werden. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Crowdfunding für das Geburtshaus St.Gallen ist beendet. 113 495 Franken von 308 Unterstützern kamen über die Plattform www.lokalhelden.ch innert 90 Tagen zusammen. 100 000 Franken waren die Finanzierungsschwelle gewesen. «Wir sind sehr stolz und zufrieden mit dem Resultat. Es zeigt uns, dass wir in der Bevölkerung mit dem Geburtshaus in St.Gallen auf grosses Interesse stossen», sagt Sabine Kurz, einer der vier Hebammen aus dem Appenzellerland, die hinter dem Projekt stehen. Das Geld soll ins Inventar fliessen. Um dieses zu finanzieren sowie die baulichen Massnahmen in der neuen Überbauung Lindenpark im Osten der Stadt St.Gallen bräuchten die Hebammen allerdings 250 000 Franken.

Wie geht es nun weiter? «Wir sind auf der Suche nach Investoren im grösseren Stil», sagt Kurz. Sie bräuchten finanzielle Sicherheit in den ersten zwei Betriebsjahren. «Diese Gelder suchen wir in Form von zinsreduzierten Darlehen.» Sicher ist die Finanzierung also noch nicht. «Sollte das Projekt scheitern, könnten wir die Beträge, die wir übers Crowdfunding erhalten haben, zurückerstatten.» Ein sorgfältiger Umgang mit Spendengeldern gehöre zur akribischen Planung der «Geburt» des Geburtshauses.

Entscheidung Anfang des neuen Jahres

Die Initiantinnen sind bereits im Gespräch mit Hebammen, die im Geburtshaus arbeiten möchten, Anfragen für Geburten hätten sie schon mehrere erhalten. Und sie zeigen sich zuversichtlich: «Das Geburtshaus kommt zustande», meint Kurz. «Wir arbeiten zielgerichtet darauf hin, dass wir im Frühling unsere Tore öffnen können.» Ob das gelingt, hängt auch davon ab, ob es das Geburtshaus auf die Spitalliste schafft. Das Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen prüfe derzeit die Unterlagen, heisst es auf Anfrage. Es entscheidet im ersten Quartal 2019 über die Betriebsbewilligung und die Regierung über die Aufnahme des Geburtshauses auf die Spitalliste.

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