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Geburtshaus: Hebammen haben erstes Ziel erreicht

Über 100000 Franken haben die Initiantinnen für das geplante Geburtshaus St.Gallen
innert kurzer Zeit gesammelt. Gesichert ist die Finanzierung des Projekts damit aber nicht.
Katharina Brenner
Im geplanten Geburtshaus St. Gallen sollen Frauen entbinden und das Wochenbett verbringen können. (Bild: Getty)

Im geplanten Geburtshaus St. Gallen sollen Frauen entbinden und das Wochenbett verbringen können. (Bild: Getty)

Die Rakete hebt ab. Mit diesem Symbol wird auf www.lokalhelden.ch, einer Plattform der Raiffeisen-Bank, ausgedrückt, dass ein Projekt erfolgreich ist. 274 Unterstützer haben in den vergangenen Wochen 104990 Franken zum Geburtshaus beigesteuert. «Wir freuen uns riesig», sagt Carina Piatti, eine der vier Hebammen aus dem Appenzellerland, die hinter dem geplanten Geburtshaus in St.Gallen stecken. Es wäre das einzige seiner Art in der Ostschweiz nach dem Aus des «Artemis» im Jahr 2011.

100000 Franken hatten sich die Hebammen zu Beginn des Crowdfunding zum Ziel gesetzt. Damit wollen sie einen Teil des Inventars finanzieren, zu dem eine Gebärwanne und ein Herztonüberwachungsgerät gehören. Das Crowdfunding-Ziel ist erreicht, ist damit die Finanzierung des Geburtshauses gesichert? «Eine halbe Million Franken brauchen wir als Startkapital. Sobald wir diese Summe haben, können wir sagen, dass das Geburtshaus zu Stande kommt.»

Doppelte Summe wäre für Inventar nötig

Selbst für das Inventar reichen die 100000 Franken nicht aus: «Ideal wäre, wenn wir auf die doppelte Summe kämen. 250000 Franken brauchen wir für das gesamte Inventar und die baulichen Massnahmen der Räumlichkeiten», sagt Piatti. Das Geburtshaus St.Gallen soll in der neuen Überbauung Lindenpark in der Nähe des Kantonsspitals entstehen. Das Crowdfunding läuft insgesamt während 90 Tagen und noch einen Monat lang.

Geplanter Eröffnungstermin ist nach wie vor April 2019. Ein paar Stiftungen hätten bereits kleinere Beträge zugesagt. «Wir sind im Gespräch mit weiteren Stiftungen und hoffen auf Gelder aus dem Lotteriefonds», sagt Piatti. «Bis Ende Jahr möchten wir die Finanzierung und den Platz auf der Spitalliste gesichert haben.»

Den Antrag für die Aufnahme auf die Spitalliste sowie den Antrag für eine Betriebsbewilligung haben die Hebammen gemäss eigenen Angaben am Freitag beim Gesundheitsdepartement eingereicht. Diese Anträge umfassen Konzepte für Notfallmanagement und Kooperationsverträge mit umliegenden Spitälern. Kommt das Geburtshaus auf die Spitalliste, entstehen für Schwangere keine Mehrkosten im Vergleich zum Spital.

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