GASTAUFTRITT AN DER OLMA: Thurgau zeigt sich auf 800 Quadratmeter Fläche

Im Zentrum des Thurgauer Gastauftritts an der Olma stehen die drei Themen "geniessen, arbeiten, leben im Thurgau". Im Organisationskomitee für die Sonderschau verantwortlich ist Daniel Bauer. «Die Thurgauer sollen stolz sein auf unseren Auftritt», sagt er.

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Die Visualisierung zeigt den aktuellen Planungsstand der Sonderschau des Kantons Thurgau an der Olma 2017. (Bild: pd)

Die Visualisierung zeigt den aktuellen Planungsstand der Sonderschau des Kantons Thurgau an der Olma 2017. (Bild: pd)

"De Leu isch los", heisst es im Oktober an der Olma in St.Gallen. Getreu dem Motto des Thurgauer Gastauftritts wird auch in der Halle 9.1.2 viel los sein – und zwar unter den Schlagworten "geniessen, arbeiten, leben im Thurgau". Dies sind gemäss einer Medienmitteilung die drei Hauptthemen, die vom 12. bis 22. Oktober an der Sonderschau des Kantons Thurgau zu sehen sein werden.

Für die Ausstellung stehen dem OK des Gastaufritts rund 800 Quadratmeter zur Verfügung. Dafür verantwortlich, wie diese Fläche gestaltet wird, ist Daniel Bauer. Der frühere Standortförderer der Stadt Frauenfeld ist als selbständiger Projekt- und Stadtentwickler tätig. Rund 240'000 Personen werden die Sonderschau an der Olma besuchen.
 

Genussmeile, Stadler-Zug und Bodensee

Die Sonderschau wird einer der Leuchttürme des Thurgauer Auftritts. Zum Thema geniessen wird es eine Genussmeile geben. "Verschiedene Anbieter mit kulinarischen Angeboten aus dem Thurgau zeigen ihre vielfältigen Produkte und bieten sie zur Degustation und zum Verkauf an», erklärt Daniel Bauer. Ausserdem gebe es dort eine vom OK-Team betriebene Bar.

Zum Thema arbeiten wird ein Stadler-Zug aufgebaut, "dieser steht für ein starkes Thurgauer Produkt", sagt Daniel Bauer. Der Zug zeige zehn Wirtschaftsschaufenster, worin sich Unternehmen aus dem ganzen Kanton oder auch die Landwirtschaft präsentieren können. Der dritte Hauptteil widmet sich dem Leben. Dabei geht es um die typischen Thurgauer Freizeit- und Tourismusthemen wie Wandern, Velo- und Schifffahren. Die Gäste werden eingeladen, auf eine Fahrradtour durch die schöne Thurgauer Landschaft mitzukommen. Ausserdem können die kleinen und grossen Gäste von einem Steg über dem symbolischen Bodensee aus die Bodenseeschiffe fahren lassen.
 
Für Kinder besteht zum Beispiel die Möglichkeit, sich in einem Löwenkäfig schminken zu lassen, der Leuen-OL startet an der Sonderschau und die Gäste können zu richtigen Thurgauern werden, sie bekommen dazu einen Thurgauer Pass.
 

Rund 200 Personen helfen mit

Daniel Bauer plant zwar in Zusammenarbeit mit der Agentur Koch Kommunikation und Thurgau Tourismus die Sonderschau des Kantons Thurgau an der Olma, den Aufbau übernehmen dann aber Messeprofis, wie es im Mediencommuniqué heisst. "Für den Aufbau ist der Gastkanton selber verantwortlich. Wir haben einen erfahrenen Bauchef, der unsere Ideen umsetzt", sagt Daniel Bauer. Wichtig dabei: Überall, wo es möglich ist, wurden Thurgauer Unternehmen beauftragt. Der Aufbau der Sonderschau dauert rund eine Woche. Die Ausstellung wird von etwa 25 Personen betreut. Insgesamt stehen rund 200 Personen im Einsatz. (pd/red.)