«Gas geben als Miss und Malerin»

Lisa Schneider aus Wängi ist Miss Ostschweiz 2013. Sie hat sich am Donnerstag in Amriswil gegen elf weitere Kandidatinnen durchgesetzt. Die Malerin freut sich auf Shootings und darauf, die Ostschweiz zu repräsentieren – mit Stil.

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Lisa Schneider, Malerin in Ausbildung, sitzt nach der Wahl auf dem Missen-Thron. (Bild: Reto Martin)

Lisa Schneider, Malerin in Ausbildung, sitzt nach der Wahl auf dem Missen-Thron. (Bild: Reto Martin)

Lisa Schneider, wie fühlen Sie sich nach Ihrem Sieg?

Lisa Schneider: Ich bin noch ziemlich aufgeregt. Das Ganze ist eine völlig neue Erfahrung für mich, auch, nun als Gewinnerin hier zu stehen. Aber ich fühle mich sehr gut dabei.

Wissen Sie schon, was Sie als nächstes zu tun haben?

Schneider: Ich weiss, dass ich jetzt zuerst einmal zu allen wichtigen Gästen gehen werde. In den nächsten Tagen stehen bereits einige Pressetermine auf dem Programm. Und danach bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht.

Sie wirkten während der ganzen Wahl sehr gelassen. Waren Sie es tatsächlich, oder haben Sie innerlich doch ein wenig gezittert?

Schneider: Nein, ich war eigentlich schon sehr ruhig während der Wahl. Es macht mir viel Spass, auf der Bühne zu stehen, und wenn ich dort oben bin, dann weiss ich, dass das jetzt mein Moment ist. Das ist ein geniales Gefühl.

Was unterscheidet Sie von den anderen Kandidatinnen?

Schneider: Ich bin sehr spontan. Und wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann ziehe ich es einfach durch.

Wen haben Sie als Unterstützung mitgebracht?

Schneider: Meine Eltern haben im Publikum gesessen, meine beiden Schwestern, mein Freund und ein paar meiner Kollegen.

Wie steht es um Ihre Beziehung?

Schneider: Mein Freund und ich nehmen das locker. Ich habe keine Bedenken, dass mein Sieg unserer Beziehung schaden könnte.

Was haben Sie während der Vorbereitungen zur Wahl über sich selbst gelernt?

Schneider: Dass ich offener gegenüber anderen sein und mehr auf die Menschen zugehen sollte.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Schneider: Zuerst auf die vielen Fotoshootings, auf die freue ich mich wirklich riesig. Das Posieren vor der Kamera gefällt mir auch am besten am Model-Dasein. Dann freue ich mich natürlich darauf, mit meinem neuen Auto umherfahren zu dürfen. Und auch sonst bin ich gespannt, was mir das nächste Jahr bringt.

Gibt es etwas, das Sie während Ihres Amtsjahres unbedingt machen wollen?

Schneider: Ich will dem Rest der Schweiz zeigen, dass die Ostschweiz keineswegs langweilig ist und auch wir Stil haben. Ansonsten bin ich gegenüber allem, was kommt, ziemlich offen und freue mich auf zahlreiche neue Erfahrungen.

Sie werden in nächster Zeit sehr beschäftigt sein. Wo setzen Sie Ihre Prioritäten?

Schneider: Meine Lehrabschlussprüfung als Malerin steht kurz bevor. Ich muss jetzt einfach überall richtig Gas geben – als Miss und als Malerin.

Wenn Sie im Sommer die Lehre als Malerin abschliessen, werden Sie dann weiterarbeiten oder sich nur noch auf das Amt konzentrieren?

Schneider: Ich werde sicher viel Zeit in mein Amt investieren und mir grosse Mühe geben, als Miss Ostschweiz erfolgreich zu sein. Das Modeln ist eine willkommene Abwechslung zu meinem Alltag. Aber ich möchte auch weiterhin in meinem Beruf tätig sein. Ausserdem ist es mir wichtig, dass meine Familie und Freunde nicht zu kurz kommen.

Wofür werden Sie das Geld ausgeben, das Sie während Ihres Amtsjahres verdienen werden?

Schneider: Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Ich werde später entscheiden, wohin das Geld fliessen wird. Jetzt möchte ich einfach nur meinen Sieg mit meiner Familie und meinen Freunden geniessen. Was danach kommt, wird sich zeigen.

Interview: Tanja Weibel

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