Fussball
19-Jähriger Leihspieler zum FC St.Gallen: Leonhard Münst soll Win-win-Transfer für alle Beteiligten sein

Der FCSG hat ein 19-jähriges Talent verpflichtet. Der offensive Mittelfeldspieler Leonhard Münst stösst leihweise für eine Saison vom VfB Stuttgart zum Team von Cheftrainer Peter Zeidler.

Christian Brägger
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Leonhard Münst wird beim FC St.Gallen das Trikot mit der Nummer 13 tragen.

Leonhard Münst wird beim FC St.Gallen das Trikot mit der Nummer 13 tragen.

Bild: PD

Der FC St.Gallen hat sich einen Namen gemacht, auch auf Leihbasis junge, hoffnungsvolle Akteure weiterzubringen. Damit ist der neueste Zuzug zu erklären: Der 19-jährige Leonhard Münst, im zentralen und offensiven Mittelfeld zu Hause wie auf dem linken Flügel, stösst für ein Jahr vom VfB Stuttgart zu den Ostschweizern.

Münst soll Erfahrungen auf hoher Stufe sammeln

Der Bundesligaklub erhofft sich für seinen Spross, der als Talent gilt und den er erst kürzlich mit einem Kontrakt bis 2025 (inklusive der in Aussicht gestellten Möglichkeit eines Leihgeschäfts) ausgestattet hat, einen Entwicklungsschritt. Verbunden mit einem Fundus an wertvollen Erfahrungen auf ungleich höherem Niveau. Jedenfalls sagt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat:

«Der FC St.Gallen ist eine hervorragende Adresse im Schweizer Fussball und wir sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten in einem hohen Mass von der Leihe profitieren werden.»

Bereits Junior Adamu machte zuletzt auf Leihbasis jene Schritte beim FC St.Gallen, die ihn heuer in die erste Mannschaft von Salzburg führten.

Klar ist: Eine Kaufoption besitzen die Ostschweizer nicht. Dennoch sagt St.Gallens Sportchef Alain Sutter: «Der Spieler passt mit seinen Qualitäten sehr gut zu unserem jungen Team und wird unser zentrales Mittelfeld ideal ergänzen.»

Keine Kaufoption - 31 Spieler im Kader

Es dürfte aber etwas dauern, bis Münst dem FC St.Gallen auf dem Platz weiterhelfen kann. Zumal er noch kein Pflichtspiel in der Bundesliga absolviert hat, dafür zehn Einsätze in der Regionalliga – seit 2013 gehört er dem Nachwuchs der Schwaben an.

Der FC St.Gallen hat damit eineinhalb Wochen vor dem Saisonstart 31 Spieler in seinem Kader. Gut möglich, dass es noch zu Abgängen kommt, Florian Kamberi bleibt diesbezüglich ein Kandidat wie auch Leonidas Stergiou, der neben Genua ebenfalls mit spanischen Klubs (beide Sevilla, Valencia) in Verbindung gebracht wird.