Fusion von Kanti und Semi prüfen

KREUZLINGEN. Die Thurgauer Kantonsräte Roland A. Huber (BDP, Frauenfeld) und Urs Martin (SVP, Romanshorn) fordern, dass der Regierungsrat die Vor- und Nachteile einer Vereinigung der Kantonsschule Kreuzlingen und der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) darlegt.

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KREUZLINGEN. Die Thurgauer Kantonsräte Roland A. Huber (BDP, Frauenfeld) und Urs Martin (SVP, Romanshorn) fordern, dass der Regierungsrat die Vor- und Nachteile einer Vereinigung der Kantonsschule Kreuzlingen und der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) darlegt. Dies, obwohl Regierungsrätin Monika Knill bereits im Januar eine Prüfung angekündigt hat (unsere Zeitung berichtete). «Wir möchten der Forderung nach einer Analyse etwas Nachdruck verleihen», sagt Urs Martin auf Anfrage. Martin bekräftigt, dass es wichtig sei, mit einer «sauberen» Kosten-Nutzen-Analyse für Transparenz zu sorgen. «Dagegen sollte wohl niemand etwas einzuwenden haben.» Durch eine Fusion ergäben sich vielleicht auch Sparmöglichkeiten für den Kanton. «Ein Blick in andere Kantone zeigt, dass sich der Thurgau hier einen Luxus leistet», heisst es im Antrag. Man hat zwei kantonale Bildungsinstitutionen der Sekundarstufe II mit praktisch identischen Zielsetzungen. Unter anderem soll geprüft werden, ob im Gebäudebau und -unterhalt und bei den Lehrpensen gespart werden kann. (ste)