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Für linke Quotenfrauen – gegen Haustiere für Alte

Silvan Lüchinger

Heiraten ausserhalb der Wohnsitz-Kirchgemeinde ist in der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen schon heute möglich. Aber nicht gratis. Wer sich auswärts trauen lässt, wird für die gewünschten Leistungen zur Kasse gebeten. Damit soll es bald vorbei sein. Die Synode hat beschlossen, dass es künftig eine Verrechnung zwischen den Kirchgemeinden gibt, aber nicht mehr mit den Brautpaaren. Damit ist zumindest der finanzielle Teil der Heiratsstrafe abgeschafft.

Ein Mann zu sein, ist hart genug. Noch viel härter ist es, bei den St. Galler Jungsozialisten ein Mann zu sein. Zwar hat es nach dem Rücktritt von Vivianne Schindler mit Andri Bösch ein Mann auf den Präsidentenstuhl geschafft. Zwei Sitze im Vorstand bleiben aber wegen der Geschlechterquote unbesetzt. Zur Diskussion steht jetzt die Ausdehnung der Quote auch auf die normalen Mit­glieder. Als Mann darf nur beitreten, wer eine Quotenfrau mitbringt.

Eigentlich ist allen klar, dass die Region wieder einen Bundesrat braucht. Aber die St. Galler wollen nicht, die Thurgauer können nicht und die Ausserrhoder wissen nicht, was sie tun sollen. Dieses jämmerliche Bild der Ostschweiz hat die Innerrhoder hässig gemacht. Sie haben darum eine FDP gegründet und als Kantonalpartei in die FDP Schweiz aufnehmen lassen. Ihre zentrale Aufgabe: Teilnahme an der Bundesratswahl. Der Anspruch ist begründet. Innerrhoden hatte noch nie einen freisinnigen Bundesrat. Denkbar ist, dass man mit einem Zweiervorschlag antritt. Wer das sein wird, entscheidet sich erst, wenn die Partei einmal Mitglieder haben sollte.

Die Rheintaler haben zu Fremden ein zwiespältiges Verhältnis. Tagsüber und zum Schaffen sind sie willkommen. Aber am Abend ists recht, wenn sie wieder gehen. Reisefachfrau Sybille Graf hätte das gern geändert und eine regionale Tourismusplattform aufgebaut. Der Verein St. Galler Rheintal will von so neumödigem Zeug allerdings nichts wissen. Dafür gebe es kein Geld, wurde Sybille Graf beschieden. Das Rheintal bleibt damit ein Chancental: Touristen aus dem Norden haben hier die Chance, auf kürzestem Weg in den Süden durchzufahren.

Alles war bereit für das Open-Air-Boxen des Boxclubs Rheintal – nur der vorgeschriebene Boxarzt fehlte. Angefragte Mediziner aus der Region hatten reihenweise abgesagt. In letzter Minute fand sich eine Ärztin – aus Solothurn. Dabei war nur der Ort falsch gewählt. Vor dem Spital Altstätten hat ein Boxring problemlos Platz.

Die Genossenschaft Alterssiedlung Frauenfeld weiht ihren neuen Standort erst im April ein. Doch fast alle Wohnungen sind bereits weg. Die meisten mit Haustierverbot – weil die Versicherungen nicht für Schäden aus unsachgemässer Tierhaltung aufkommen. In der nächsten Etappe könnte es zu einem Altenverbot kommen. Wegen der Versicherungen.

Silvan Lüchinger

silvan.luechinger

@tagblatt.ch

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