Für Glarus wird die Hochschule Rapperswil teurer

Mit Mehrkosten von 150 000 Franken pro Jahr rechnet der Kanton Glarus für die Mitträgerschaft an der Hochschule Rapperswil ab 2017. Seit über 40 Jahren ist Glarus Mitträger der Hochschule, zusammen mit den Kantonen St. Gallen, Zürich und Schwyz.

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Mit Mehrkosten von 150 000 Franken pro Jahr rechnet der Kanton Glarus für die Mitträgerschaft an der Hochschule Rapperswil ab 2017. Seit über 40 Jahren ist Glarus Mitträger der Hochschule, zusammen mit den Kantonen St. Gallen, Zürich und Schwyz. Als Zürich 2008 aus dem Verbund ausstieg, regelten die anderen drei Kantone die Kosten in einer Verwaltungsvereinbarung. Diese Vereinbarung endet im September 2016.

Die neue Vereinbarung – unter dem Titel «Lead St. Gallen» – ist im Entwurf bereit für die Behandlung im Landrat, wie die Glarner Regierung mitteilt. Der Standortkanton trägt die Hauptverantwortung für die Hochschule. Glarus und Schwyz beteiligen sich mit Beiträgen sowie mit fixen Pauschalzuschlägen je Student. Budget und Rechnung für den Betrieb sowie die Investitionen in Anlagen samt Übernahme eines allfälligen Defizits seien Sache des Kantons St. Gallen, so die Glarner Regierung. Die Ausgaben von Glarus für die HSR schwankten jeweils zwischen einer und eineinhalb Millionen Franken pro Jahr.

Der Gesamtaufwand sei letztlich von den Glarner Studentenzahlen abhängig, betont die Regierung. Diese Zahl ist von 15 im Jahr 2001 auf 49 (2011) angestiegen. Sie geht aber seither wieder zurück. Letztes Jahr waren noch 37 Studenten in Rapperswil eingeschrieben. (sda)