Für ein Leben mit Gott

JAKOBSBAD. VDas Kloster Leiden Christi im appenzellischen Jakobsbad kennt keine Nachwuchssorgen. In den vergangenen drei Jahren sind drei Frauen in den Orden eingetreten. Die letzte im Oktober.

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Petra Rüegg in der Kirche des Klosters Leiden Christi in Jakobsbad. (Bild: Benjamin Manser)

Petra Rüegg in der Kirche des Klosters Leiden Christi in Jakobsbad. (Bild: Benjamin Manser)

iele Klöster in der Schweiz haben ein Nachwuchsproblem. Während es in den 1960er-Jahren um die 600 Kapuzinerinnen gab, sind es heute noch etwa 140. Eine Ausnahme unter den Schweizer Klöstern ist jenes in Jakobsbad, das Kloster Leiden Christi. Hier kennt man keine Nachwuchssorgen. Seit 2012 sind gleich drei Frauen in den Orden eingetreten. Die letzte im vergangenen Oktober: Petra Rüegg ist 43 Jahre alt und in Ganterschwil aufgewachsen. Sie sei zwar erst seit kurzem im Orden, fühle sich aber schon wie zu Hause, sagt sie. «Hier habe ich das gefunden, was ich immer gesucht habe: die Nähe zu Gott in einer verbindlichen und doch relativ offenen Gemeinschaft.» (lom)

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