Freispruch vor 13 Jahren

Die Familienfehde, die am 22. August zur Bluttat in der St. Galler El-Hidaje-Moschee geführt hat, beschäftigte bereits das Bundesgericht. Grund war die Messerstecherei im Mai 1997 in Walenstadt (Ausgabe vom 27. August). Damals starb der Bruder des Täters der Bluttat in der St. Galler Moschee.

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Die Familienfehde, die am 22. August zur Bluttat in der St. Galler El-Hidaje-Moschee geführt hat, beschäftigte bereits das Bundesgericht. Grund war die Messerstecherei im Mai 1997 in Walenstadt (Ausgabe vom 27. August). Damals starb der Bruder des Täters der Bluttat in der St. Galler Moschee. Der Täter von Walenstadt wiederum ist das Opfer der Bluttat von St. Gallen. Wie die NZZ berichtet, war der nun in St. Gallen getötete Mann nach der Messerstecherei von 1997 vom Bezirksgericht Sargans wegen vorsätzlicher Tötung im Notwehrexzess zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und zur Bezahlung einer Genugtuung verurteilt worden. Das Kantonsgericht St. Gallen reduzierte die Strafe auf 18 Monate. Im April 2001 hob das Bundesgericht die Verurteilung auf, der Mann wurde freigesprochen. (ar)

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