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Zwischen stachelig und weich: Das Aadorfer Rotfarbareal zeigt bis September vielfältige Kunst

«Wege zur Kunst» heisst die Ausstellung im Rotfarbgebäude. Sie wurde am Wochenende mit einer Vernissage eröffnet.
Maya Heizmann
Die Tuttwiler Künstlerin Paola Walter zeigt im Treppenhaus ihre Kreationen aus Kabelbindern. (Bild: Maya Heizmann)

Die Tuttwiler Künstlerin Paola Walter zeigt im Treppenhaus ihre Kreationen aus Kabelbindern. (Bild: Maya Heizmann)

Sie sind eine Verbindung zwischen aussen und innen, zwischen stachelig und weich, zwischen Licht und Schatten: Im Treppenhaus des Rotfarbgebäudes leiten die speziellen Kreationen aus weissen Kabelbindern von Paola Walter aus Tuttwil die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.

Von Charly Bühlers «Hühnereien», kreative Mischtechnik von Gaby Gerber über originell bemalte Stühle von Claudia Lendi bis zu Objekten der Metallgestalter Gery Zwahlen und Thomas Urben – die 15 Kunstschaffenden präsentieren ihre teilweise verblüffenden Werke aus Papier, Holz, Beton, Metall und vielem mehr im Rotfarbkeller, in der Galerie und im fünfstöckigen Treppenhaus.

«Wir machen es einfach, weil wir es machen wollen»

Andreas Marti hielt an der Vernissage an seiner Laudatio fest, dass in den Werken der Künstler viele Gefühle und viel Leidenschaft stecke. «Jeder Künstler beschreibt sein eigenes Leben.» Dieses Zitat von Psychologe Henry Havelock Ellis trifft auch auf die Kunstausstellung «Wege zur Kunst» zu. Gaby und Kurt Gerber haben mit viel Idealismus und Leidenschaft diese Ausstellungen ins Leben gerufen. Auf die Frage an Kurt Gerber, woher diese Leidenschaft komme, sagt er: «Die Leidenschaft passiert einfach. Ohne Leidenschaft gibt es keine Kunst.» «Wir machen es einfach, weil wir es machen wollen“, sagt das Ehepaar Gaby und Kurt Gerber. Diese Ausstellungen seien ein persönliches Geschenk zu ihrem 44. Hochzeitstag.

Am Sonntagmorgen eröffneten die Jumping Notes mit ihren fetzigen Rhythmen mit ihrem Livekonzert den Skulpturenweg. Rund ums Rotfarb-Areal, im Rosengarten und auf dem Wanderweg gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Mit 800 Schritten gehen die Besucher auf eine Kunst-Entdeckungsreise zu den Skulpturen am und in der Lützelmurg, zur Graffitikunst, zu Plastiken aus Schrott, zu Holzbänkli, zur Kuh aus Sandstein und vielem mehr. Der Skulpturenweg ist bis zum 23. September frei zugänglich.

www.arealrotfarb.ch

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