Zwischen den Frauenfelder Stadtkirchen hängt 150 Meter Hoffnung

Weil die ökumenische Kinderbibelwoche in diesem Jahr nicht stattfinden kann, haben sich Vertreterinnen der Pfarrei St. Anna Frauenfeld und der evangelischen Kirchgemeinde Frauenfeld etwas einfallen lassen: Sie haben zwischen den beiden Stadtkirchen ein Hoffnungsband gespannt.

Andreas Taverner
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Das Hoffnungsband in der Altstadt bei der evangelischen Stadtkirche.

Das Hoffnungsband in der Altstadt bei der evangelischen Stadtkirche.

(Bild: Andreas Taverner)

«Am 4. Mai spannten wir mit der Erlaubnis der Stadt Frauenfeld unser Band der Hoffnung», erzählt Gunhild Wälti, Katechetin der Pfarrei St. Anna Frauenfeld. Wälti und Karin Meyer, Ressortleiterin Kind und Jugend bei evangelisch Frauenfeld, hatten diese Idee anlässlich der seit rund 20 Jahren bestehenden ökumenischen Kinderbibelwoche.

Da diese mit 240 Kindern wegen der momentanen Pandemiebeschränkungen nicht wie üblich durchgeführt werden konnte, durften die Kinder eine positive Geschichte kreativ zu Papier bringen. «Die Kinder sollen motiviert werden, dass alles ein gutes Ende hat», erklärt Wälti die Idee dahinter.

Bilder, Gedanken, Geschichten und Fotos

Am besagten Band das rund 150 Meter lang ist, hängen nebst Bildern auch Gedanken, Geschichten und diverse Fotos – das meiste von Kindern gestaltet. Das Band verbinde beide Kirchen und sei für alle Personen gedacht, sagt Wälti.

«Für Gross und Klein, für alle, die in Frauenfeld unterwegs sind.»

Wer sich mit positiven Geschichten an der Idee beteiligen will, kann dies noch bis Pfingstmontag tun. «Wer mitmachen will, soll seine gute Geschichte in den jeweiligen Korb in einer der beiden Stadtkirchen legen, dann wird auch sein Beitrag einen Platz am Hoffnungsband bekommen», sagt Gunhild Wälti und hofft, dass nächstes Jahr wieder eine Kinderbibelwoche im normalen Rahmen stattfinden kann.