Zweiter Brand innerhalb eines halben Jahres: Doppeltes Pech für Amliker Bauernfamilie

Der Dachstock eines Bauernhauses hat Feuer gefangen. Der starke Wind fachte es zusätzlich an. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten. 

Mario Testa
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Bild: PDBild: Kapo TGBild: Mario Testa

Am Mittwochmittag ist in einem Einfamilienhaus im Weiler Hofen bei Bissegg ein Brand ausgebrochen. Aus noch ungeklärten Gründen fing der Dachstock des Bauernhauses Feuer. Die starken Winde fachten es zusätzlich an. «Wir haben noch versucht, zu löschen, als wir nach dem Mittagessen plötzlich den Rauch bemerkten», sagt Bio-Bauer Peter Sauter. «Aber es hat leider nichts mehr gebracht, es brannte bereits zu stark.»

Laut Michael Roth, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, konnten sich alle Bewohner ins Freie retten. Die Feuerwehr Amlikon-Bissegg und die Stützpunktfeuerwehr Weinfelden rückte zur Brandbekämpfung aus. Die Feuerwehrleute konnten die Flammen nach etwas über einer Stunde eindämmen.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Ein Funktionär des Amtes für Umwelt begleitete die Löscharbeiten, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.

Für Hausbesitzer Peter Sauter ist es bereits der zweite Brand innerhalb von nur einem halben Jahr. Im August brannte bereits die neben dem Haus stehende Scheune nieder.

Bild: Mario Testa