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Technikchef der Eschliker Turnerunterhaltung: «Zwei Wochen Ferien reichen nicht»

Hinter der Unterhaltung der Eschliker Turnvereine stecken monatelange Vorbereitungen und tagelange Nacharbeit. Technikchef Stefan Müller blickt auf den Grossanlass zurück.
Christoph Heer
Der Technikchef auf dem Technikturm: Stefan Müller überwacht den Ablauf des Unterhaltungsprogramms. (Bild: Christoph Heer)

Der Technikchef auf dem Technikturm: Stefan Müller überwacht den Ablauf des Unterhaltungsprogramms. (Bild: Christoph Heer)

Vor wenigen Tagen schloss sich der Vorhang zur Bühne in der Bächelackerhalle. Wieder waren die vier Aufführungen des Turnvereins restlos ausverkauft. Rund 2200 Zuschauer sahen nebst der Leistung der Turner eine fein ausgearbeitete Technik-Show.

Herr Müller, Gratulation! Die Unterhaltung des TV Eschlikon war erneut eine gelungene Darbietung mit viel Pyrotechnik und harmonischer Licht-Musikshow. Sind Sie zufrieden?

Stefan Müller: Oh ja, sehr! Es hat alles wie geplant funktioniert. Die vielen positiven Feedbacks haben mich sehr gefreut und sind Motivation für die nächste Unterhaltung.

Woran erfreut sich der Technikchef am meisten?

Dass das Intro bei jeder Vorstellung einigermassen synchron durchgelaufen ist, denn die Synchronisation von Musik, Licht, Beamer und Pyrotechnik ist eine grosse Herausforderung. Die Ansteuerung des Bühnenbildes, die erstmals komplett digital war, war für mich absolutes Neuland und hat einwandfrei funktioniert.

Wer sind Ihre wichtigsten Partner oder Helfer?

Die vielen Techniker, alles Mitglieder des Turnvereins, die unter der Leitung von Patrick Fanchini einen super Job machen und die Schaltpläne in Eigenregie in die Praxis umsetzen.

Sie nehmen zum Planen, Proben und Justieren zwei Wochen zuvor Ferien?

(lacht)

Zwei Wochen Ferien waren es früher. Heute reicht das längst nicht mehr. Es ist eine grosse Freude zu erleben, wie motivierend so eine Unterhaltung auch für junge Leute ist. Es kommen Stromerlehrlinge zu mir und fragen mich, ob sie etwas helfen könnten und es gibt viele, die eine ganze Woche frei nehmen, um all das Geplante in die Praxis umzusetzen.

Wie viele Meter Kabel waren bei der Aufführung insgesamt in und um die Bächelackerhalle verlegt?

Über 1,5 Kilometer.

Während der Aufführung sind etliche Personen via Headset miteinander verbunden. Warum?

Obwohl eigentlich jeder weiss, was er zu tun hat, gebe ich via Funk ganz kurze Instruktionen wie beispielsweise «Strobo bei 2:33» oder «Licht weg beim Stichwort Liveshow» durch. Da ich vom Technikturm aus eine sehr gute Sicht auf die Bühne habe, sage ich dem Vorhangier jeweils immer, wann er den Vorhang öffnen oder schliessen soll. Der Funk wird aber auch verwendet, um Feedbacks von der Halle bezüglich der Musik, der Lautstärke, und des Basses zu kriegen. Es ist mir nämlich sehr wichtig, dass die Musik in der Halle passt. Sie sollte nicht zu laut sein, aber trotzdem so laut, dass man mittendrin ist. Insgesamt waren neun Funkgeräte im Einsatz.

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