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Zwei weitere wollen in den Gachnanger Gemeinderat

Für die Gachnanger Exekutive gibt es nun doch eine Kampfwahl. Mit den Kandidaturen von Marco Rüegg und Karin Hollenstein bewerben sich nun insgesamt drei Neue und vier Bisherige um die sechs Sitze.
Stefan Hilzinger
Das Gemeindewappen von Gachnang auf dem Reservoir. (Bild: Nana do Carmo, 3. April 2012)

Das Gemeindewappen von Gachnang auf dem Reservoir. (Bild: Nana do Carmo, 3. April 2012)

Lange sah es so aus, als interessiere sich kaum jemand für die beiden frei werdenden Sitze im Gachnanger Gemeinderat. Innerhalb der offiziellen Frist stellte sich als bisher einziger der Immobilienfachmann Daniel Widmer (FDP) zur Verfügung. Wenige Tage vor dem öffentlichen Wahlpodium ist das nun anders: Gestern lancierte Energiefachmann Marco Rüegg seine Kandidatur. Ebenfalls neu ist, dass Karin Hollenstein, Präsidentin des Ortsvereins Oberwil, sich für ein Amt zur Verfügung stellt, wie sie auf Nachfrage bestätigte. So stehen mit den bisherigen Kari Ringenbach, Karin Widmer, Denis Bach und Matthias Keller am 23. September total sieben Personen zur Wahl für sechs Sitze.

Marco Rüegg, Kandidat. (Bild: PD)

Marco Rüegg, Kandidat. (Bild: PD)

Marco Rüegg kandiert als Grünliberaler. Er ist kein Unbekannter in der Gachnanger Lokalpolitik. Schon 2015 kandidierte er für den Gemeinderat, damals noch für die FDP und ebenfalls in einer Kampfwahl. Der Familienvater wirbt laut Pressemitteilung mit dem Slogan «fundiert, kreativ und innovativ». Er habe sich mit der Kandidatur Zeit gelassen, weil er in seinem Umfeld einiges habe anders organisieren müssen. Rüegg trat schon verschiedentlich als Kritiker der Gemeindeführung in Erscheinung. «Heute bestimmt ein kleiner Teil der Bevölkerung darüber, was läuft, das möchte ich ändern.»

Karin Hollenstein, Kandidatin. (Bild: PD)

Karin Hollenstein, Kandidatin. (Bild: PD)

«Ich war erstaunt und auch enttäuscht, dass auf der Einladung zum Podium nur ein einziger Kandidat aufgeführt war», begründet die parteilose Karin Hollenstein ihre kurzfristige Kandidatur. «Unsere aufstrebende Gemeinde hat unser Engagement verdient», sagt die Familienfrau, die seit 20 Jahren im Sandbüel in Messenriet wohnt. Sie ist Sozialversicherungsfachfrau und arbeitet Teilzeit als Case-Managerin bei einer Versicherung. Daher interessiere sie sich primär für das frei werdende Sozial-Ressort.

Podiumsveranstaltung

Das Podium zu den Gesamterneuerungswahlen (Gemeinderat und Präsidium) in Gachnang findet kommenden Montag, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Gachnang statt. (hil)

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