Mister-Schweiz-Wahl neu aufgesetzt: Zwei Thurgauerinnen suchen den schönsten Schweizer

Mister Schweiz war einmal. Jetzt sucht Promi-Vermittlerin Renata Angehrn den attraktivsten Mann im Land. Für den «Swiss Men’s Award» haben sich bereits 100 Männer gemeldet.

Ida Sandl
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Joy Angehrn will mit ihrer Mutter Renata die Mister-Schweiz-Wahl neu beleben (Bild: Andrea Stalder).

Joy Angehrn will mit ihrer Mutter Renata die Mister-Schweiz-Wahl neu beleben (Bild: Andrea Stalder).

Mehr Thurgauer könnten es sein, aber sonst läuft es gut. Etwa 100 Männer haben sich schon bei Renata und Joy Angehrn aus Berg für den «Swiss Men’s Award» gemeldet. Dabei haben sie die Website erst vor drei Wochen aufgeschaltet. Es habe ihr einfach leid getan, dass es keine Mister-Schweiz-Wahlen mehr geben soll. Renata Angehrn vermittelt seit bald 20 Jahren Prominente für Events, Eröffnungen, Jubiläen, Galaabende. Sie weiss: «Nichts fasziniert die Menschen so sehr wie Missen und Mister.»

Das erste Konzept fiel durch: Zu altbacken Renata Angehrn hat nicht nur Ideen, sondern setzt sie auch um. Ihr Motto:

«Schlimmer als Scheitern, ist, etwas gar nicht zu versuchen.»

Also entwarf sie ein Konzept, wie man den Mister Schweiz wiederbeleben könnte. Sie stellte es ihren eigenen Kindern und einigen Ex-Mistern vor. Das Urteil war vernichtend. «Altbacken», hiess es und: «Heute muss so etwas auf Social Media laufen.»

Die Ex-Bachelorette ist mit im Team

Sie nahm sich den Rat zu Herzen, holte ihre jüngste Tochter Joy (22) und Prominente ins Boot wie. Ex-Bachelorette Adela Smajic zum Beispiel, den ehemaligen Bachelor Rafael Beutl, Ex-Miss Schweiz Nadine Vinzens, Ex-Mister Tobias Rentsch, Kick-Boxer Janosch Nietlispach und dessen Freundin Kristina Radovic.

In Zweier-Teams werden sie die Bewerber bis zur Wahl begleiten und coachen. Fest steht bereits: Mister Right wird im März 2019 gewählt. Mit viel Glamour, aber ohne Fernsehen wird das Finale über die Bühne gehen. Die Wahl wird auf der Website gestreamt.

Die Monate vor dem Finale müssen sich die Kandidaten bewähren. Es gibt drei Challenges: Kochen, Styling und Fun. Alles wird auf den sozialen Kanälen wie Facebook, Instagram und natürlich auch auf der eigenen Website zu sehen sein.

Die sozialen Medien müssen gefüttert werden

Auch zwischendrin wird die Jury den Bewerbern immer mal wieder eine Aufgabe stellen. Wer die meisten Likes und Followers sammelt, der hat schon mal gute Chancen fürs Finale. Das letzte Wort spricht allerdings eine prominente Jury.

Anders als der Mister Schweiz hat Mister Right keine Altersbegrenzung. Mindestens 20 Jahre muss er alt sein, das ist alles. Ansonsten darf er auch verheiratet sein und Kinder haben. Nicht einmal wunderschön müsse er sein. Renata Angehrn sagt:

«Er soll mit seiner Persönlichkeit überzeugen.»

Die bisherigen Bewerber sind so verschieden, wie Renata Angehrn sich das wünscht. Denn es gibt nicht nur den einen Traummann. Ihr eigener Mister Right müsste auf jeden Fall sehr viel Rock ‘n’ Roll im Blut haben. Für die fussballbegeisterte Joy kommt Cristiano Ronaldo dem Idealbild ziemlich nahe.

Wer sich für den Swiss-Men-Award interessiert, sollte nicht lange zögern. Am 1. September findet bereits das Casting im «Waldhaus» in Flims statt.

Mehr Infos und Anmeldung
www.swissmensaward.ch.