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Zwei Sieger im Thurgauer Handball-Derby

Kreuzlingens 1.-Liga-Handballer holen mit einem 32:28 im Derby in Frauenfeld den 13. Sieg im 13. Spiel. Weil auch Frauenfelds Verfolger verlieren, stehen die Kantonshauptstädter trotzdem vorzeitig als Finalrundenteilnehmer fest.
Markus Rutishauser/Michael Hochstrasser
Als ginge es ums letzte Hemd: Frauenfelds Gaudenz Huwiler (am Ball) wird von Kreuzlingens Thierry Gasser unsanft aber erfolgreich zurückgebunden. (Bild: Mario Gaccioli)

Als ginge es ums letzte Hemd: Frauenfelds Gaudenz Huwiler (am Ball) wird von Kreuzlingens Thierry Gasser unsanft aber erfolgreich zurückgebunden. (Bild: Mario Gaccioli)

Mit dem HSC Kreuzlingen, dem SV Fides St. Gallen und dem SC Frauenfeld stehen in der 1.-Liga-Gruppe 1 drei der vier Finalrundenteilnehmer schon vor dem letzten Spieltag fest. Das vierte Ticket machen am kommenden Samstag die punktgleichen Fortitudo Gossau II (zu Hause gegen Romanshorn) und Appenzell (zu Hause gegen Frauenfeld) aus.

Weil die Konstellation nach den samstäglichen Niederlagen von Gossau und Appenzell bereits vor dem Anpfiff des Thurgauer Derbys vom vergangenen Sonntag festgestanden hatte, ging es im Spiel zwischen Frauenfeld und Kreuzlingen nur noch ums Prestige. Der SCF versuchte, am Lack des verlustpunktlosen Leaders zu kratzen, tat dies allerdings mit bescheidenem Erfolg.

Kreuzlingen neutralisiert Frauenfelder Offensivduo

Kreuzlingens Trainer Marcel Keller hatte seine Spieler gut auf das gefährliche Frauenfelder Offensivduo Mulele Kipili und Yves Petrig eingestellt. Am erfolgreichsten waren die Gastgeber, wenn ihre Kreisanspiele ankamen. Ansonsten konnte sich der Kreuzlinger Torhüter Pal Kenyeres Mal für Mal auszeichnen. Der 43-jährige Ungare hatte dank seiner grossen Routine oftmals den richtigen Riecher. Leader Kreuzlingen hatte die Partie in den ersten 30 Minuten derart im Griff, dass Frauenfelds Goalie Kaj Stokholm die Bälle nur so um die Ohren flogen. Mit 11:17 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel setzten beide Trainer immer häufiger auf ihre zweite Garde. So sassen Frauenfelds Kipili und Petrig mehrheitlich auf der Ersatzbank. Beim SCF übernahm nun hauptsächlich Dominic Schwander Verantwortung. Er kämpfte unermüdlich, erzielte Tore und zwang den Gegner zu Fehlern. Als Schwander in der 41. Minute die direkte rote Karte sah, war die Partie in den Köpfen der Frauenfelder gelaufen.

Zumindest ein Teilerfolg für Frauenfeld

Die Frauenfelder konnten am Ende zumindest einen Teilerfolg erzielen, weil sie die zweite Halbzeit mit 17:15 zu ihren Gunsten entschieden und damit das zweite Derby weniger deutlich verloren als das erste (30:38). In die Nähe eines Punktgewinns kamen die Kantonshauptstädter aber trotzdem nie. Nach dem zwischenzeitlichen 26:29 (55.) erstickte Kreuzlingen mit einem Doppelschlag innert 80 Sekunden die Hoffnungen der SCF-Anhänger im Keim.

HC Romanshorn verteidigt Platz sechs

Dank eines 31:28-Heimsiegs gegen den Tabellenletzten Vorderland verbleibt der HC Romanshorn auf Platz sechs der 1.-Liga-Gruppe 1. Die Oberthurgauer konterten damit den Angriff von Verfolger Pfader Neuhausen, der den Tabellenfünften Appenzell überraschend deutlich mit 30:22 besiegte. Romanshorn musste sich den Sieg hart erkämpfen, hatte es zur Pause gegen das punktlose Schlusslicht doch noch 14:16 zurückgelegen. (red)

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