Zwei positive Coronatests verhindern Eishockeyspiel in Frauenfeld

Das Spiel zwischen dem EHC Frauenfeld und dem EC Wil, das am Samstagabend in Frauenfeld hätte stattfinden sollen, musste kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür waren zwei Coronafälle bei den Pikes des EHC Oberthurgau.

Andreas Taverner
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Die beiden Fans des EHC Frauenfeld, Sven Huser und Robin Oswald, ahnen noch nichts von der Absage des Spiels.

Die beiden Fans des EHC Frauenfeld, Sven Huser und Robin Oswald, ahnen noch nichts von der Absage des Spiels.

Bild: Andreas Taverner

«Ihr könnt wieder nach Hause gehen, das Spiel findet nicht statt», sagt eine Helferin kurz nach 19 Uhr am Samstagabend. Ab 20 Uhr wäre hier das Eishockeyspiel EHC Frauenfeld gegen den EC Wil ausgetragen worden. Erst nachdem Jonny Forster, Platzchef und verantwortlich für die Sicherheit beim EHC Frauenfeld, wiederholt bestätigt hat, dass es kein Witz sei, glauben ihm die anwesenden Helfer.

Der Grund für die kurzfristige Absage: Zwei Spieler der Pikes des EHC Oberthurgau, der vergangenen Mittwoch gegen den EHC Frauenfeld im Eissportzentrum Oberthurgau vor 102 Zuschauern 5:4 gewonnen hat, sind positiv auf Corona getestet worden.

Nachholtermin steht noch aus

Nur Minuten später teilt der EHC Frauenfeld auf seiner Website mit, dass nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit und der Swiss Ice Hockey Federation entschieden worden sei, die Begegnung zwischen dem EHC Frauenfeld und dem EC Wil zu verschieben. Weiter heisst es:

«Ein Nachholtermin steht noch aus.»
Die beiden Samariterinnen Rose Anliker und Beatrice Margadant.

Die beiden Samariterinnen Rose Anliker und Beatrice Margadant.

A.taverner_ Ch-8555 Muellheim. S

«Wir haben erst vor Ort erfahren, dass das Spiel abgesagt worden ist», sagt die Samariterin Rose Anliker. Sie und ihre Kollegin Beatrice Margadant werden an diesem Abend nicht mehr gebraucht. Genauso ergeht es André Fischer, der beim Spiel als Speaker vorgesehen war. Er bemerkt nur trocken:

«Der Terminkalender wird nun noch mehr verengt.»

Draussen vor der Kunsteisbahn stehen Sven Huser und Robin Oswald. Die beiden jungen Fans des EHC Frauenfeld waren extra frühzeitig gekommen. Vergebens. «Ich bin hier, um Freunde zu treffen, Spass zu haben, und ich hoffe, dass Frauenfeld gewinnt», hatte Sven Huser vor Bekanntgabe der Absage noch gesagt.

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