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Bettwieser Katholiken haben nach zwei Jahren wieder eine Kirchenbehörde

Seit 2016 steht die katholische Kirchgemeinde unter kommissarischer Verwaltung. Gestern konnten die Kirchbürger eine neue Behörde wählen.
Christoph Heer
Die neue Kirchenvorsteherschaft von Katholisch Bettwiesen: Jasmin Aman, Regula Lemmenmeier, Lukas Stillhart (Präsident), Rita Hollenstein und Karin Gerber. (Bild: Christoph Heer)

Die neue Kirchenvorsteherschaft von Katholisch Bettwiesen: Jasmin Aman, Regula Lemmenmeier, Lukas Stillhart (Präsident), Rita Hollenstein und Karin Gerber. (Bild: Christoph Heer)

Jetzt wird wohl Ruhe einkehren. Die Katholische Kirchgemeinde Bettwiesen, welche sich in den vergangenen zwei Jahren unter kommissarischer Verwaltung befunden hat, bekommt eine neue Vorsteherschaft – und eine junge, motivierte dazu. Allesamt wurden sie mit einem Glanzresultat gewählt. 98 abgegebene Stimmzettel (entspricht einem Wähleranteil von 26,4 Prozent), davon 96 gültige, zeigten das klare Verdikt. Jasmin Aman (90 Stimmen), Regula Lemmenmeier (89), Lukas Stillhart (Präsident, 90), Rita Hollenstein (92) und Karin Gerber (86) werden ab Mitte August das Ruder des katholischen Kirchenschiffes übernehmen.

Die Freude ist gross, die Verantwortung ebenso. «Über die Glanzresultate freue ich mich besonders. Jetzt schauen wir vorwärts und setzen uns dafür ein, dass unter anderem die Kinder- und Jugendarbeit weiter vorangetrieben wird», sagt der neue Präsident. Lukas Stillhart will die Vergangenheit ruhen lassen und mit seinem Team für neue, spannende Höhenflüge sorgen. Auch Paul Rutishauser, der als interimistischer Verwalter die Geschicke in den letzten zwei Jahren geleitet hat, ist froh über die neue Behörde. «Schön, beginnt nun eine neue Zeit. Natürlich werden wir weiterhin Unterstützung bieten, wo Hilfe benötigt wird», sagte der Ettenhauser am gestrigen Wahlapéro gegenüber unserer Zeitung.

Die Katholische Kirchgemeinde Bettwiesen steht seit zwei Jahren unter kommissarischer Verwaltung, weil die damalige Vorsteherschaft auf Ende Februar 2016 geschlossen zurückgetreten war (unsere Zeitung berichtete). Der Rücktritt war der vorläufige Höhepunkt eines damals bereits lange schwelenden Konflikts, der wohl auch der Grund war, dass sich lange Zeit niemand bereit erklärte, für ein Behördenamt zu kandieren.

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