Doppeldate

Erstmals stehen zwei Thurgauerinnen beim «Bachelor» im Halbfinale – und kämpfen um dieselbe Rose

Die Thurgauerinnen Fabienne und Veronika sind mit zwei anderen Kandidatinnen im Halbfinale. Der Konkurrenzkampf wächst, auch bei den Thurgauerinnen, die sich den Bachelor beim nächsten Date teilen müssen.

Sabrina Manser
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Die Kreuzlingerin Veronika und Bachelor Alan beim Date.

Die Kreuzlingerin Veronika und Bachelor Alan beim Date.

Bild: PD

Es dürfte interessant werden: In der nächsten Folge müssen sich Fabienne und Veronika bei einem Doppeldate den Junggesellen Alan Wey teilen. Unter den vier Halbfinalistinnen bei «Der Bachelor», einer Sendung des TV-Senders «3+», befinden sich gleich zwei Thurgauerinnen. Das gab es noch nie.

Die Entscheidung des Bachelors für den Einzug in das Halbfinale kam für beide Frauen überraschend. «Ich hätte nie gedacht, dass ich es soweit schaffe», sagt die 28-jährige Veronika aus Kreuzlingen.

«Es ist schön, dass Alan nicht das perfekte Bild einer Frau sucht, sondern eine Frau mit allen Ecken und Kanten nimmt.»
«Bachelor»-Kandidatin Fabienne.

«Bachelor»-Kandidatin Fabienne.

Bild: Screenshot 3+

Mit wenig Erwartungen hat Fabienne an der Show teilgenommen, damit sie nicht enttäuscht werde. «Dass er mich zu den Dreamdates eingeladen hat, heisst, dass ich etwas Spezielles an mir habe», sagt die 22-Jährige. Zu den Dreamdates nächste Woche lädt Wey – im Gegensatz zu anderen Folgen – zu einem längeren, ganztägigen Date ein.

Erobern will Fabienne das Herz des Brasilianers, indem sie sie selbst sei. Fabienne sagt:

«Von den anderen Kandidatinnen unterscheide ich mich mit meiner Ausstrahlung und meinem Lachen.»

«Ich bringe die Ostblock-Freshness mit», sagt Veronika. Sie wolle ehrlich, offen, lustig bleiben und so, wie sie sei. «Wenn ich einen Mann will, gebe ich alles.»

Ihren Kampfgeist können die beiden Kandidatinnen sich das nächste Mal gegenseitig zeigen. Denn wie die Vorschau zeigt, werden sich Veronika und Fabienne das Dreamdate mit Wey teilen müssen. «Ich denke, Alan möchte schauen, wie wir uns unterscheiden», sagt Veronika. Denn beide seien aus dem Thurgau und würden gerne lachen. Die 28-Jährige sagt:

«Ich musste mich mit dem Dreierdate zuerst etwas anfreunden.»

Auch Fabienne hat nicht damit gerechnet. Sie sagt: «Ich kicke Veronika sicher schnell in den Hintergrund.»

Neid zwischen den Kandidatinnen

Die Rivalität zwischen den beiden zeigte sich am Montag auch bei einem Streich, der Veronika gespielt wurde. Als sie vom Date mit Wey in die Villa zu den anderen Kandidatinnen zurückkam, wurde sie mit Wasser überschüttet. Die Idee kam von Fabienne. «Sie hatte ein Date und wir mussten Däumchen drehen.» Deshalb hätten sie sich den Streich überlegt. «Ich habe es extrem lustig gefunden», sagt Fabienne. Die überraschte und nasse Veronika sagt: «Irgendwie musste ich lachen.» Es sei schon etwas unnötig gewesen, aber sie lasse sich davon nicht runterkriegen. Streich hin oder her: Für beide Kandidatinnen rückt das Finale näher. Und sicher ist: Nervös vor der nächsten Entscheidung sind beide.