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Zwei Birken stehen neuer Brücke in Frauenfeld im Weg

Die Stadt Frauenfeld erneuert die Brücke zum Murg-Auen-Park. Dazu hatte der Kanton die Rodung zweier Bäume zu erlauben, obwohl die Birken nach Möglichkeit versetzt werden sollen.
Stefan Hilzinger
Vier Visiere markieren die Eckpunkte der neuen Brücke. Jenseits des Kanals stehen die beiden Birken dazwischen. (Bild: Stefan Hilzinger)

Vier Visiere markieren die Eckpunkte der neuen Brücke. Jenseits des Kanals stehen die beiden Birken dazwischen. (Bild: Stefan Hilzinger)

Der Wald, um den es geht, besteht aus zwei noch jungen Birken. Sie stehen gleich links eingangs des Murg-Auen-Parks bei der Eisenwerkstrasse 2. Sie sollen der geplanten neuen Brücke in den Park weichen. Schon Mitte Januar hatte der Stadtrat die Arbeiten für das rund 300'000 Franken teure Bauwerk an die Firma Herzog vergeben und ein Baugesuch eingereicht. Doch seither geschah nichts. Ende Oktober legte die Stadt nun das notwendige Baugesuch öffentlich auf. Visiere machen die Masse des neuen Bauwerks sichtbar.

Sie machen sich nicht heimlich auf den Weg

«Die Angelegenheit hat sich wegen des Rodungsgesuches in die Länge gezogen», erklärt Stadtbaumeister Christoph Helbling. Tatsächlich sind die beiden Birken Teil eines Waldes im forstrechtlichen Sinn. Weil sie im Bereich des künftigen Brückenkopfes stehen und den Zugang zum Park versperren würden, müssen sie weichen. Nach Möglichkeit sollen die Bäume versetzt werden, sagt Helbling. Ja, und weil sich die Birken nicht einfach heimlich in der Dämm’rung auf dem Weg machen können, wie es Hildegard Knef in ihrem Chanson besingt, braucht es eine amtliche Erlaubnis für den Eingriff. Die liegt nun vor. Die Stadt forstet gar 70 Quadratmeter mehr Wald auf, als dass sie rodet.

Besser ins Park-Konzept integrieren

Die alte Brücke sei am Ende ihrer Nutzungsdauer und sanierungsbedürftig, schrieb der Stadtrat Anfang Jahr. Aus stadtplanerischer Sicht sollte das Bauwerk jedoch weiter vom Kraftwerk liegen, laut Stadtrat «um der Brücke den direkten Bezug zum Kraftwerk zu nehmen und sie mehr ins Konzept des Murg-Auen-Parks zu integrieren». Daher der Neubau. Am Mittwoch lief die Auflagefrist ohne Einsprachen ab.

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