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Das Beriska-Quartett aus Kiew in Tobel: Zwei Banduras und viele Kerzen

Gleich dreimal konzertierte das Kiewer Bandura-Ensemble Beriska über die Feiertage in der katholischen Kirche Tobel. Hunderte Besucher genossen Kosakenballaden, Volkslieder und traditionelle Weihnachtslieder.
Christoph Heer
Beriska: zwei Musikerinnen und zwei Musiker aus der Ukraine in Tobel. (Bild: Christoph Heer)

Beriska: zwei Musikerinnen und zwei Musiker aus der Ukraine in Tobel. (Bild: Christoph Heer)

Zu Weihnachten darf es auch einmal ein lustiges Volkslied sein. Und dann die stimmgewaltigen Kosakenballaden in Begleitung zweier 65-saitigen Banduras und einem Akkordeon.

Ein herrlicher Ohrenschmaus, den die Besucher in der katholischen Kirche Tobel erlebten.

Die Mitglieder des Kiewer Bandura Ensembles Beriska sind allesamt Profimusiker, was man ihnen ab dem ersten Ton anmerkte. Mit ihren Melodien aus dem Herzen der Ukraine sorgten sie ein weiteres Mal für ein krönendes Musikerlebnis im Hinterthurgau. Das Ensemble wurde im Jahr 2003 gegründet worden und setzt sich schon seit Beginn an für den musikalischen Nachwuchs ein. Im Rahmen von Benefizkonzerten in Grossbritannien sorgten sie auch für die Unterstützung von Kinderheimen in Kiew. Ihre Auftritte in Österreich, Deutschland und in der Schweiz haben viele Zuhörer entzückt. Ukrainische Weihnachten werden laut der Tradition der Orthodoxen Kirche nach dem julianischen Kalender gefeiert. Das heisst, Heiligabend findet in der seit 1991 unabhängigen Ukraine am 6. Januar statt.

Das Beriska-Ensemble. (Bild: Christoph Heer)

Das Beriska-Ensemble. (Bild: Christoph Heer)

Von Chorälen bis zu Volksliedern aus Osteuropa

Obwohl nur aus vier Personen bestehend, überraschte das Ensemble immer wieder mit seiner Vielfältigkeit. Melodiöse Choräle, geistliche Lieder, Volkslieder mit Texten von berühmten ukrainischen Dichtern, lustige Volkslieder und Liedgut, das weltweit bekannt ist. «Stille Nacht, heilige Nacht», das wohl bekannteste und beliebteste Weihnachtslied überhaupt, sorgte für geschlossene Augen und träumende Konzertbesucher. Die Vielfältigkeit liess der Langeweile keine Chance, zu gut harmonierte und präsentierte sich das sympathische Ensemble. Dreimal stand Beriska im Scheinwerfer- und Kerzenlicht der katholischen Kirche. Am Sonntag zum eigentlichen Konzert, an Heiligabend ergänzend zur Mitternachtsmesse und am Weihnachtstag noch einmal am Weihnachtsgottesdienst.

Die Zuständigen machten aus ihrem Gotteshaus eine wunderbar geschmückte Kirche.

Kerzen, Tannen, das Krippenspiel und vieles mehr lädt auch nach den Weihnachtstagen ein, einige ruhige Minuten fernab von Hektik zu verbringen. Pfarrer Leo Schenker und Mesmer Markus Braun ist es einmal mehr gelungen, einen Ort der Stille zu schaffen, wo sich insbesondere Kinder völlig hingeben können. Entschleunigung heisst das Zauberwort. Der Alltagsstress umgarnt einen wieder schnell genug wieder.

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