Am Schwingfest-Public-Viewing in Frauenfeld gibt es Hinderzi-Magronen und Kafi-Schnaps zum Wyberhaken

Das «Dreiegg» in Frauenfeld verwandelt sich diesen Sonntag in eine Schwingarena. Vom «Eidgenössischen» in Zug findet ein Public-Viewing statt. Los geht's um 8 Uhr morgens.

Mathias Frei
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Die Köpfe hinter der Schwingerparty im «Dreiegg»: Andy Anderhalden, Martin Eggmann und Marco Guarisco. Bild: Mathias Frei

Die Köpfe hinter der Schwingerparty im «Dreiegg»: Andy Anderhalden, Martin Eggmann und Marco Guarisco. Bild: Mathias Frei

Die traditionelle Beflaggung ist schon oben. Aber die Schweizerfahne sowie die Farben des Thurgau und Frauenfelds hängen offenbar in der falschen Reihenfolge.

«Ich wusste es nicht besser.»

So entschuldigt sich «Dreiegg»-Inhaber Martin Eggmann. Abgesehen von der Anordnung der Fahnen sollte diesen Sonntag aber nichts schieflaufen, wenn Eggmann mit Andy Anderhalden und Marco Guarisco zum Public-Viewing vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug laden.

Schwingfans sind sich frühes Aufstehen gewohnt. Auch im «Dreiegg» geht es diesen Sonntag schon um 8 Uhr los. Auf den Grossleinwänden im Nichtraucher-Restaurant und in der Raucher-Bar startet dann der 5.Gang. An Weisswein und Kafi-Schnaps werde es nicht fehlen, verspricht Eggmann, der sogar schon einmal an einem Schwingfest in einem Kaff in der Nähe der kanadischen Stadt Montreal dabei war. Es war sein bisher einziges.

«Ich bin halt ein Chueschwizer.»

Das meint der «Dreiegg»-Wirt. Als Andy Anderhalden vor dem «Eidgenössischen» 2016 mit der Idee eines Public-Viewing zu Eggmann kam, war dieser denn auch sofort Feuer und Flamme. Und der damalige Erfolg hat nach einer Wiederholung geschrien.

Sbrinz, weil der Obwaldner Spalenkäse fehlt

Anderhalden, Innerschweizer im Thurgau, ist Hobbykoch aus Leidenschaft. Als er noch Hockeytrainer war, liess er die Spieler im Sommertraining schwingen. Am Sonntag zeichnet er für die Verpflegung verantwortlich. Marco Guarisco unterstützt ihn in der Küche. Es gibt Hinderzi-Magronen, eine Obwaldner Abwandlung von Älpler-Magronen, einfach «hinderzi», also rückwärts gekocht. Dafür reicht ein Chessi. Traditionell würde der Obwaldner Spalenkäse reingehören. In diesem Fall behilft sich Anderhalden mit Sbrinz. Für den Sonntag rechnet er mit sicher 100 Portionen. Der Reingewinn aus dem Essen kommt einem noch zu bestimmenden Frauenfelder Verein zugute.

Sonntag, 25.August, ab 8 Uhr, «Dreiegg», Eintritt frei.

www.dreiegg.ch