Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Das Kloster Fischingen verwöhnt zum Jahresausklang

Kulinarisch und musikalisch feierten gegen 200 Gäste traditionsgemäss den Silvester in den Sälen des Klosters.
Kurt Lichtensteiger
Vor ausverkauftem Rängen in der Bibliothek des Klosters Fischingen: das «Blue Boy Brass Quintett». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Vor ausverkauftem Rängen in der Bibliothek des Klosters Fischingen: das «Blue Boy Brass Quintett». (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Was am frühen Silvesterabend aus der Klosterküche aufgetischt wurde, nämlich ein köstliches Viergang-Menü, verdiente zweifellos das Prädikat «vorzüglich». Eine gelungene Einstimmung auf das Kommende, das in ähnlichem Ambiente seinen Fortgang nahm. Dies im barocken Bibliothekssaal, wo sich gegen 200 Konzertbesucher niederliessen.

Wie seit Jahren war der beliebte Anlass zum Jahreswechsel schon früh ausverkauft. Zur Freude von Werner Ibig, Präsident des Klostervereins Fischingen, dem die finanziellen Sorgen am letzten Tag des Jahres nicht ins Gesicht geschrieben schienen. Schliesslich war für ihn und die Zuhörerschaft das Momentum gekommen, das neue Jahr mit Zuversicht anzugehen.

Begeisternde Blasmusik für jeden Geschmack

Für einen beschwingten Jahresausklang sorgte das «Blue Boys Brass Quintett», eine ad-hoc-Formation von Berufsmusikern. Wer der Blasmusik nicht besonders hold zu sein mochte und Streichmusik bevorzugt, könnte seine Meinung im Laufe der Darbietung bald einmal geändert haben. Die Musiker boten nämlich ein musikalisches Feuerwerk und glänzten mit einer Auswahl aus der umfangreichen Literatur für zwei Trompeter, Horn, Posaune und Tuba. Mit Präzision fühlten sie sich in allen Stilrichtungen zu Hause, vom Barock bis zur Moderne. Sie verblüfften mit Bestandteilen aus Opern und Musicals, mit einem heissen Tango oder einem schwermütigen Blues.

Dass die geforderten Zugaben nicht aus Gewohnheit, sondern aus Anerkennung entstammten, war offensichtlich. Die zwei Jabkobspilgerinnen Jrene Meli und Rita Amschler aus Romanshorn meinten beim Apéro: «Es war in allen Teilen ein äusserst gelungener Anlass. In Gedanken schon für das nächste Jahr gebucht.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.