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Zukunft des Tobler Dorfmarkts ist gesichert

Nach zwei Jahre dauernden Verhandlungen haben die Gemeinde Tobel-Tägerschen und der Tobler Dorfmarkt neue Verträge unterzeichnet.
Roman Scherrer
Der Tobler Gemeindepräsident Rolf Bosshard mit Gemeindeschreiberin Victoria Mesticky und den Dorfmarkt-Vertretern Rita Christen, Ursula Siegenthaler und Ralph Müller. (Bild: PD)

Der Tobler Gemeindepräsident Rolf Bosshard mit Gemeindeschreiberin Victoria Mesticky und den Dorfmarkt-Vertretern Rita Christen, Ursula Siegenthaler und Ralph Müller. (Bild: PD)

Die Grundlage für den Betrieb des Dorfmarktes für die kommenden zehn Jahre sei gesichert, schreiben die Genossenschaft Dorfmarkt und der Gemeinderat Tobel in einer gemeinsamen Mitteilung. Nach Verhandlungen, die rund zwei Jahre andauerten, haben die beiden Parteien nun nämlich neue Verträge über die Miete des Ladenlokals sowie über das Darlehen von der Gemeinde an die Genossenschaft unterzeichnet.

Alle Beteiligten seien «froh und glücklich» über diesen Schritt, heisst es in der Mitteilung. Die beiden neuen Verträge treten rückwirkend per 1. Januar 2018 in Kraft und ersetzen die bisherigen Kontrakte.

Entscheid der Stimmbürger als Anstoss

Den Anstoss für die Vertragsunterzeichnung lieferten die Tobler Stimmbürger an der Gemeindeversammlung vom 14. November. Eine grosse Mehrheit von ihnen stimmte dann einem Antrag der Dorfmarkt-Genossenschaft zu, der nun als Grundlage für die neuen Verträge zwischen dem Dorfmarkt und der Politischen Gemeinde diente.

Der Antrag verlangte buchhalterische Anpassungen. Mit dessen Annahme hatte die Gemeinde unter anderem gut 220'000 Franken aus dem Darlehen an den Dorfmarkt ausbuchen müssen. Der Betrag umfasst im Gebäude verbaute Anlagen, welche dem Dorfmarkt fortan vermietet werden.

Genossenschaft wollte Darlehen reduzieren

Mit dem Antrag beabsichtigte die Dorfmarkt-Genossenschaft, das Darlehen von über 400'000 zu verkleinern. Dieses hatte die Gemeinde bei der Umstellung auf die Rechnungslegung HRM2 in die Bilanz aufgenommen. Die Höhe dieser Finanzforderung hätte längerfristig die Existenz des Dorfmarkts gefährdet, war man sich bei der Genossenschaft sicher.

Dem widersprach der Gemeinderat und legte der Genossenschaft anfangs 2018 einen neuen, aus seiner Sicht für den Dorfmarkt lukrativen Miet-Kaufvertrag vor. Bis zur Gemeindeversammlung im vergangenen November wurden sich die Parteien aber nicht einig.

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