Zu viele aufs Mal: Stadt Frauenfeld sperrt nun den Pumptrack

Die Stadt Frauenfeld will es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich trotz der Coronakirse draussen sportlich zu betätigen. Deshalb blieb unter anderem auch der Pumptrack geöffnet. Nun ist damit aber Schluss - aufgrund einer Anordnung der Kantonspolizei Thurgau.

Stefan Hilzinger
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Action auf dem Pumptrack in Frauenfeld.

Action auf dem Pumptrack in Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin, Oktober 2018)

Bis zu vierzig Kinder auf einmal auf dem Pumptrack auf der hinteren Badiwiese: Das ist angesichts der geltenden Abstandsvorschriften zu viel des Guten. Jetzt hat die Stadt Frauenfeld den beliebten Pumptrack auf Anordnung der Kantonspolizei bis auf weiteres geschlossen. Vorderhand noch geöffnet bleiben Spielplätze und der Skaterpark auf der Kleinen Allmend.

Verhalten in den nächsten Tagen ist entscheidend

Inwiefern die Orte für Kinder und Jugendliche weiter offenbleiben und ob der Pumptrack unter gewissen Bedingungen auch wieder geöffnet werden könnte, hängt laut Robert Scherzinger, Leiter der städtischen Covid-19-Taksforce, nicht zuletzt vom Verhalten der Jugendlichen und der Eltern in den nächsten Tagen ab. Die Stadt möchte es Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin ermöglichen, sich draussen sportlich zu betätigen.

«Bedingung ist aber, dass sich die Nutzer dieser Plätze an die Vorgaben des Bundes halten. Leider war dies beim Pumptrack nicht immer der Fall.»
Robert Scherzinger, Leiter der städtischen Covid-19-Taksforce.

Robert Scherzinger, Leiter der städtischen Covid-19-Taksforce.

(Bild: Reto Martin)

Der Stadtrat bittet die Bevölkerung daher, sich an die Vorgaben zu halten, und erinnert daran, dass auch die Grillstellen auf dem Stadtgebiet gesperrt sind.