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Zmörgele im Thurgau: An diesen Orten gibt's Brunch

Ob in der Gartenbeiz, auf dem Bodensee, im Kafi oder im Schloss: Das Angebot für einen Sonntagsbrunch im Thurgau ist vielfältig. Eine gluschtige Auswahl.
Sheila Eggmann, Dinah Hauser

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Es läuft in jeder Familie ähnlich. Die Eltern sind topmotiviert, die Grosseltern auch. Die jüngere Schwester ist bereits halb verhungert, der verkaterte Sohn gibt sich Mühe, sich nichts vom Vorabend anmerken zu lassen. Ausgedehnte Sonntagsfrühstücke, die bis über Mittag dauern, haben ihre eigene Dynamik.

Brunch: Die Kombination von Zmorge (Breakfast) und Zmittag (Lunch) bieten im Thurgau zahlreiche Restaurants und andere Lokalitäten an. So kann man entweder gehoben im Schloss oder urchig in einer Gartenbeiz sein Cüpli schlürfen. So unterschiedlich die Lokalitäten auch sind, etwas haben sie gemeinsam: Es lohnt sich, vorab zu reservieren. Oft sind alle Plätze bereits Wochen im Voraus ausgebucht, teilen die Gastgeber der Betriebe mit.

Brioches im Grand Café Hirt in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Brioches im Grand Café Hirt in Frauenfeld. (Bild: Donato Caspari)

Nicht in allen hier vorgestellten Restaurants wird der Brunch klassisch am Buffet angerichtet. Beim Weinfelder Bistro Giusi’s wird der Zmorge serviert, im Dussnanger Cafe Dorf 16 gibt’s ein Buffet nur auf Anfrage und für Gruppen ab fünfzehn Personen.

Gipfeli auf und neben dem Bodensee

Was es zwingend beim Brunch braucht? «Da gibt es sicher unterschiedliche Sichtweisen. Ich mag eine Auswahl an Fleisch, Käse und Fisch. Zum Abschluss gehört für mich auf jeden Fall ein Cüpli dazu», sagt Andrea Ruf, Geschäftsführerin der Schweizerischen Bodenseeschifffahrt SBS. Mit dem sonntäglichen Brunchschiff bietet die SBS eine der spezielleren Lokalitäten an. Im Preis von 75 Franken pro Person inbegriffen ist die dreistündige Schifffahrt, das Brunchbuffet inklusive Dessert und alkoholfreien Getränken.

Besonders im Sommer sei die Nachfrage gross. «Falls das Wunschdatum nicht zur Verfügung steht, kann auf das Restaurant Hafen in Romanshorn oder auf ein Kursschiff ausgewichen werden», sagt Ruf. (dh)

www.bodenseeschiffe.ch

Buffet in der MS Säntis (Bild: Pierre Kellenberger)

Buffet in der MS Säntis (Bild: Pierre Kellenberger)

Im ältesten Gebäude von Weinfelden

Hier kommt der Zmorgen per Etagere. «Bei uns wird das Frühstücken zelebriert. Die Leute können wirklich von 10 Uhr bis 14 Uhr sitzen bleiben, wenn sie das wollen», sagt Giusi Storniolo. Sein Bistro Giusi’s ist in einem denkmalgeschützten und ältesten Gebäude in Weinfelden. «Dort ist Silberbesteck beinahe Pflicht», sagt er. Das Frühstück gibt es hier nicht am Buffet, es wird direkt am Tisch serviert. «Da wird am Ende nicht so viel weggeworfen», begründet Storniolo.

Die verwendeten Produkte kommen aus der Region, der Kafi zum Beispiel aus dem Märstetter Kaffee-Erlebnis. Das Bistro hat nur 35 Plätze, reservieren soll man deshalb eine Woche im Voraus. Der Zmorgen kostet je nach Grösse 34 oder 48 Franken. (shi)

www.giusisbistro.ch

Giusi's Bistro mit Gartensitzplatz (Bild: pd)

Giusi's Bistro mit Gartensitzplatz (Bild: pd)

Buffet auf Bestellung in Dussnang

Das Kaffee Dorf 16 in Dussnang legt Wert darauf, «möglichst viel selbst herzustellen oder aus der Region zu beziehen», sagt Simone Schmalz. Sie betreibt mit zwei Kolleginnen das Tageskaffee. Das Brunch-Buffet wird auf Anfrage für Gruppen ab fünfzehn Personen – für Gesellschaften auch ausserhalb der Öffnungszeiten – hergerichtet. Kostenpunkt: 25 Franken pro Person.

«Daneben bieten wir täglich zweierlei Zmorge an», sagt Schmalz. Zum einen den «Wächtigs-Zmorge» für sieben Franken, zum anderen gibt es den etwas grösseren Dorf16-Zmorge für 13.50 Franken. Dieser sei sehr beliebt. Dort gibt es zusätzlich ein garniertes Brettli mit Käse und Fleisch aus der Region, Müesli und Orangensaft. (dh)

www.dorf16.ch

Frische Säfte im «Dorf 16» (Bild: pd)

Frische Säfte im «Dorf 16» (Bild: pd)

Mit Aussicht aufs Wasser in Arbon

«Ich persönlich mag bei uns das Birchermüesli speziell gerne», sagt Evelyne Keller. Sie ist die Leiterin Administration des Arboner Restaurants Buchhorn. Dieses befindet sich in der Badi und damit direkt am See. Das Buchhorn bietet ab März bis September mehrmals am Sonntag einen Brunch an, die Daten variieren und sind auf der Homepage einsehbar.

Was ihren Zmorgen speziell macht? «Die Aussicht auf den See und ein topmotiviertes Team», sagt Keller. Auf dem Buffet stehen vor allem klassische Zutaten, also Gebäck, Aufschnitt, Rauchlachs oder Rührei mit Speck. Der Brunch kostet mit einem Cüpli 28 Franken, bis 15 Jahre zahlt man 15 Franken. Kinder bis 6 Jahre sind gratis. Eine Voranmeldung ist erwünscht. (shi)

www.strandbad-arbon.ch

Zmörgele im Schloss in Kreuzlingen

«Bei uns essen Leute Honig, die das sonst normalerweise nicht tun», sagt Matias Bolliger, Geschäftsführer der Seeburg in Kreuzlingen. In seinem Restaurant wird beim Brunch nämlich Honig direkt aus der Wabe angeboten. Ab 10 bis 14 Uhr kann man von drei Buffets auswählen. «Das erste ist kalt und klassisch, das zweite warm mit Fisch, Fleisch und Gemüse und das dritte ein Dessertbuffet», sagt Bolliger.

Er selbst mag es übrigens lieber einfach: «Für mich persönlich genügen Gipfeli, Confi und ein guter Käse». Wer demnächst in der Seeburg frühstücken will, muss sich beeilen: Der Brunch ist nur bis Mai erhältlich, es gibt ihn aber ab Oktober wieder. Kostenpunkt: 39 Franken, ohne heisse und alkoholische Getränke. (shi)

www.schloss-seeburg.ch

Schloss Seeburg in Kreuzlingen (Bild: pd)

Schloss Seeburg in Kreuzlingen (Bild: pd)

Konditor-Zmorge in Frauenfeld

Im Grand Café Hirt in Frauenfeld gibt es zwar keinen klassischen Brunch, aber einen Konditor-Zmorge. Den Unterschied erklärt Geschäftsführer Markus Hirt: «Wir verzichten auf ein warmes Buffet, der Teil ‘Lunch’ ist also nicht dabei.» Dieser Teil werde mit diversen Briochesorten und süssen Erzeugnissen aus der eigenen Confiserie ergänzt. Die Brioches im speziellen gibt es in vierzehn Varianten, beispielsweise mit Urdinkelmehl oder Bärlauch.

Anders als bei den meisten Restaurants kann man im Café Hirt jeden Tag brunchen, da für das zugehörige Hotel täglich ein Buffet aufbereitet wird. Der Sonntagsbrunch kostet 30 Franken, dabei sind das Buffet, die Getränke sowie ein Cüpli. (shi)

www.hirt-im-rhyhof.ch

Bei Markus und Rosmarie Hirt im Grand Café Hirt gibt's hausgemachte Brioches zum Zmorgen. (Bild: Donato Caspari)

Bei Markus und Rosmarie Hirt im Grand Café Hirt gibt's hausgemachte Brioches zum Zmorgen. (Bild: Donato Caspari)

Günstig auf dem Gartensitzplatz in Märwil

Wer im Sommer bei schönem Wetter gerne draussen bruncht, kann das in Märwil im «Hirschen» tun. Das Restaurant hat eine Gartenterrasse und bietet jeweils am Sonntag und an Feiertagen ein Zmorgenbuffet an. Zutaten wie Gipfeli, Zopf und Patisserie kommen aus der eigenen Hausbäckerei.

«Wir backen alles selbst und sind jeweils so lange offen, bis der letzte fertig gegessen hat», sagt die Geschäftsführerin Astrid Höneisen. Der Brunch sei immer beliebt, ein frühes Reservieren lohnt sich. «Was andere Restaurants machen, weiss ich nicht genau. Aber wir haben bestimmt eines der besten Buffets», ist sie sich sicher. Der Zmorgen kostet 17.50 Franken pro Person, die Getränke sind im Preis inbegriffen.(shi)

www.hirschen-märwil.ch

Mit Früchten garniert in Pfyn

Weitum beliebt ist der täglich stattfindende Brunch in der Confiserie Bürgi Spezialitäten in Pfyn auf Reservation für 30 Franken pro Person. Personen aus der ganzen Deutschschweiz zählen zu den Gästen. «Was unsere Kunden sehr schätzen ist, dass unser Brunch mit frischen Früchten schön garniert am Tisch serviert wird», sagt Doris Obermayer, Gastronomie-Verantwortliche. Details und persönliche Wünsche können direkt bei der Reservation besprochen werden.

Der Ladenbereich mit der saisonalen Ausstellung schliesst direkt an den Restaurantteil an. Somit kann nach dem Brunch auch ein Stück Torte oder Patisserie genossen oder als Souvenier mit nach Hause genommen werden. (dh)

www.buergi-pfyn.ch

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