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Kommentar

Zigaretten und Grossvieh: Die Thurgauer Bevölkerung kann die Ursachen der drohenden Wasserknappheit beeinflussen

Anstelle eines Konzepts zum Umgang mit Wasserknappheit fordert der Grosse Rat des Kantons Thurgau Taten. Der Kanton sei auf einem guten Weg. Die Bevölkerung kann mithelfen, das Risiko von Wasserknappheiten zu verringern.
Larissa Flammer
Larissa Flammer. (Bild: Reto Martin)

Larissa Flammer. (Bild: Reto Martin)

Es wird häufiger zu Hitzesommern kommen. Dass der Kanton Thurgau aktiv wird, ist daher nötig und vorbildlich. Richtigerweise verweist Regierungsrätin Carmen Haag dabei auf die kantonale Klimafachstelle, die bald ihre Arbeit aufnimmt. Dort dürfte das Anliegen der Kantonsräte in den richtigen Händen sein. Die Fachstelle kann die bisherigen Erkenntnisse und Massnahmen zum Umgang mit Wasserknappheit sortieren und im Idealfall ohne Konzept Handlungsbedarf erkennen.

Wichtig sind aber auch Massnahmen zur Vermeidung von Wasserknappheit. Zwei Kantonsräte haben am Montag interessante Punkte erwähnt, die jeder und jede wissen sollte. Kantonsrat Peter Schenk (EDU, Zihlschlacht) prangerte weggeworfene Zigarettenstummel an. Denn jede auf dem Boden landende Kippe verunreinigt 40 Liter Grundwasser. Mathis Müller (GP, Pfyn) sprach sich für weniger Fleischkonsum und Foodwaste aus. Denn mit dem Wasserverbrauch für die Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch könnte man ein Jahr lang täglich duschen.

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