Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Interview

Der mehrfache Slam-Schweizer-Meister Dominik Muheim tritt in Frauenfeld auf und sagt: «Ich würde Multivitaminsaft statt Whisky wählen»

Diesen Samstag am Mostindien-Poetry-Slam in Frauenfeld gilt: Alle gegen König Dominik Muheim aus dem Baselbiet. Er weiss, dass Hausi Leutenegger einen Schnauz trägt.
Mathias Frei
Mehrfacher Slam-Schweizer-Meister im Einzel und Team sowie erster Mostindien-Slam-König: Dominik Muheim. (Bild: PD/Florian Moritz)

Mehrfacher Slam-Schweizer-Meister im Einzel und Team sowie erster Mostindien-Slam-König: Dominik Muheim. (Bild: PD/Florian Moritz)

Die Veranstalter des Mostindien-Slams versuchen sich diesen Samstag, 16. Februar, mit einem neuen Modus – Slam Royal – für die Dichterschlacht im Eisenwerk in Frauenfeld. Im Mittelpunkt steht dabei der 27-jährige Baselbieter Dominik Muheim, mehrfacher Poetry-Slam-Schweizer-Meister im Einzel- und Teamwettbewerb. König Dominik I. gilt es, vom Thron zu stossen.

Dominik Muheim spiele in derselben Liga wie Hausi Leutenegger, Reto Scherrer und Anita Buri, sagen die Veranstalter des Mostindien-Slams in Frauenfeld. Verdienen Sie diese Vorschusslorbeeren?

Ja.

Kennen Sie als Baselbieter diese drei Thurgauer Persönlichkeiten überhaupt?

Nein.

Sie kennen Hausi Leutenegger nicht?

Okay. Ich habe die drei gegoogelt. Leutenegger ist der mit dem Schnauz, gell?

Genau. Gegen wen dieser drei Thurgauer würden Sie am liebsten mal in einem Slam-Final antreten?

Entweder mal gegen alle drei. Um sie kennenzulernen. Oder Hausi und Co. treten gegen drei Baselbieter Persönlichkeiten an: Baschi, DJ Antoine und Piero Esteriore.

Zwei Trios infernale.

Genau. Das wäre lustig.

Ein internationales Line-Up im Eisenwerk

Der neunte Mostindien-Slam diesen Samstag, 16. Februar, im Eisenwerk in Frauenfeld startet um 20 Uhr. Türöffnung ist um 19.30 Uhr. Auf der Bühne stehen nebst Muheim Valerio Moser (Langenthal), Lisa Christ (Olten), Lillemore Kausch (St. Gallen), Michael Frei (Thun), Lukas Wagner (Salzburg/A) und Marvin Suckut (Konstanz/D). Als Special-Guest tritt der Amriswiler Bühnendichter Klaus Estermann auf. Für Zwischentöne und die Afterparty sorgt DJ Kool Kut Luke. (ma)

Wer aus dem Line-up des Mostindien-Slams von diesem Samstag kann Ihnen am gefährlichsten werden?

Eigentlich fürchte ich mich vor allen. Und zugleich bin ich auch von allen Fan. Aber am Samstag werde ich alle fertig machen.

Der Modus am Samstag ist speziell. Klären Sie uns auf.

Die Veranstalter wollen das Slam-Format aufbrechen und so auffrischen. Zuerst treten die sechs Dichterinnen und Dichter gegeneinander an. Die zwei Besten bestreiten sodann ein Finale gegen mich. Entweder bleibe ich König oder es besteigt jemand Neues den Thron. So wird der Wettbewerbsgedanke überspitzt, und es wird noch willkürlicher.

Als König dürfen Sie entgegen den ungeschriebenen Slam-Regeln ein Requisit auf die Bühne mitnehmen. Was wird es sein?

Ich wollte schon immer mal bei einem Slam ein Requisit benutzen. Was es aber sein wird, bleibt bis Samstag geheim. Ich sage nur so viel: Es ist eine Maschine.

Eine grosse oder eine kleine Maschine?

Eine mittelgrosse Maschine.

Was hingegen bekannt ist: Bei den Mostindien-Slams gibt’s Apfelsekt als Siegprämie. Ist das nach Ihrem Gusto oder stehen Sie eher auf Whisky?

Wie ich erfahren habe, gibt es diesmal Apfelsekt und Whisky zu gewinnen. Wenn ich aber wählen dürfte, würde ich mich für Multivitaminsaft entscheiden. Um möglichst lange auf dem Thron zu bleiben, müsste ich einen gesunden Lebensstil pflegen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.