Wohnen im Herzen des Dorfes: Die Ländliche Genossenschaft Ettenhausen-Guntershausen zeigt ihren Neubau

Am Tag der offenen Tür zeigte sich der Neubau der Ländlichen Genossenschaft Ettenhausen-Guntershausen.

Kurt Lichtensteiger
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Martin Köstli und Stefan Brunner freuen sich über die positiven Rückmeldungen.

Martin Köstli und Stefan Brunner freuen sich über die positiven Rückmeldungen.

Bild: Kurt Lichtensteiger

Dass elf der dreizehn 1½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen im Mehrfamilienhaus an der Elggerstrasse 5 bereits vermietet sind, mag die Schaulustigen nicht verwundert haben. Die lichtdurchfluteten Wohnungen mit einer Fläche von 39 bis 118 Quadratmeter überzeugen durch einen hohen Ausbaustandard, verfügen über grosse Fenster und grosszügige Balkone. Einbauschränke und Waschmaschine mit Tumbler in den Wohnungen gehören dazu.

Der monatliche Mietpreis bewegt sich zwischen 1000 und 2120 Franken, was zweifellos als günstig bezeichnet werden kann. Im Untergrund stehen 18 Parkplätze in der Tiefgarage zur Verfügung. Dazu kommen vier ebenerdige Besucherparkplätze im Freien.

Ein rundum gelungenes Werk

So ansprechend die Innensicht bezüglich Farbgebung und Gestaltung ist, so verhält sich auch der Blick auf den Neubau. Wo sich einst ein Dorfladen und eine Tankstelle befanden, ist etwas Neues entstanden: kein uniformer Blockbau, sondern ein Gebäude, ebenfalls zweckmässig und anschaulich konzipiert wie die Wohnungen. Und dazu harmonisch eingebettet ins Dorfzentrum von Ettenhausen mit seinen knapp 1400 Einwohnern.

«Angesprochen hat mich nicht nur die besichtigte Wohnung, sondern auch die Wohnlage, die ländliche Umgebung und der bekanntlich gute Dorfgeist», verriet eine Mieterin, die im Herbst 2020 in ihre neue Wohnung einziehen wird.

Die Freude über den Neubau des Architekturbüros Atelier Hinder AG in Wil war auch Martin Köstli ins Gesicht geschrieben, dem Verwaltungspräsidenten der Ländlichen Genossenschaft Ettenhausen-Guntershausen (LGEG): «Das Interesse am heutigen Besuchstag war sehr erfreulich. Durchwegs äusserten sich die erschienenen Leute positiv, ja drückten sogar ihre Bewunderung aus.» Lobenswert sei zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Architekt und Handwerkern zu erwähnen.

Ähnliche Gefühlslage auch bei Stefan Brunner, dem Präsidenten der Baukommission: «Ich freue mich sehr, dass das Ende der zweijährigen Bauphase naht und der Betrieb im Herbst der LGEG übergeben werden kann.» Dabei erinnerte er an die Schwierigkeiten infolge einer Einsprache und unerwartetes Grundwasservorkommen. Trotzdem hätten die Kosten und die Termine eingehalten werden können.