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Direktor des Klosters Fischingen: «Wir suchen neue Einnahmequellen»

Der Verein Kloster Fischingen ist Eigentümer der Klosterliegenschaften. Er schreibt seit Jahren rote Zahlen. Klosterdirektor Werner Ibig erklärt, wie man dem entgegenwirken will.
Roman Scherrer
Direktor Werner Ibig im Innenhof des Klosters Fischingen (Bild: Reto Martin, 11. Juli 2018)

Direktor Werner Ibig im Innenhof des Klosters Fischingen (Bild: Reto Martin, 11. Juli 2018)

Was belastet die Kloster-­Finanzen am meisten?

Mit unseren Betrieben können wir die Kosten für die riesige denkmalgeschützte Liegenschaft nicht decken. Seit über zehn Jahren führt dies jeweils zu einem Verlust von rund einer halben Million Franken.

Gibt es weitere Faktoren?

Lange Zeit erhielten wir das nötige Geld von Spenden aus katholischen Kreisen der Ostschweiz. Religiös motivierte Spenden gehen aber zurück. Gleichzeitig möchten mehr von solchen Geldern profitieren.

Wie lösen Sie das Problem?

Wir sind auf ausserordentliche Einnahmen wie Spenden angewiesen. Deshalb suchen wir nach neuen Quellen. Intern wollen wir effizienter werden und sparen.

2016 baten Sie den Kanton um jährliche Beiträge an die Betriebskosten. Mit Erfolg?

Noch nicht. Wir stehen seither mit dem Kanton in permanenten Verhandlungen.

Rentieren sich die kulturellen Anlässe für das Kloster?

Mit Beiträgen wie aus dem Lotteriefonds, von der Gemeinde und von Sponsoren können wir in diesem Bereich die Kosten decken. Die Konzerte laufen finanziell gut. Dazu tragen natürlich die guten Besucherzahlen bei.

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