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Winzer schenken in Niederneunforn aus

Zum zweiten Mal fand mitten in den Rebbergen in Niederneunforn das Rebhüslifest statt. Acht Produzenten präsentierten ihre Weine und kulinarische Köstlichkeiten.
Andreas Taverner
Die Besucher Silvia und Oskar Kradolfer geniessen mitten im Rebberg ein Glas Wein. (Bild: Andreas Taverner)

Die Besucher Silvia und Oskar Kradolfer geniessen mitten im Rebberg ein Glas Wein. (Bild: Andreas Taverner)

Die Trauben- und Weinproduzenten der Rebbergkorporation Neunforn luden bereits zum zweiten Mal zum Rebhüslifest ein. Bei acht Standorten konnten die Besucher nicht nur probieren, sondern auch Fragen stellen. Eine Besucherin sagte: «Die Aussteller sind freundlich, bestens gelaunt und geben gerne und erschöpfend Auskunft zu allen Fragen, die ich habe.»

Susy Krucker mit Jean-Pierre Pettit aus Ellikon an der Thur. Er probiert besagten Winzer Hot Dog. (Bild: Andreas Taverner)

Susy Krucker mit Jean-Pierre Pettit aus Ellikon an der Thur. Er probiert besagten Winzer Hot Dog. (Bild: Andreas Taverner)

Kulinarisch überraschten Susy und Leo Krucker. Ausser Wein boten sie einen speziellen Winzer-Hot-Dog an. Hierfür wurde statt eines Wienerlis eine Mini-Treberwurst, welche in Wein gekocht wurde, verwendet. Dazu gab es Sauerkraut oder Marc-Sauce, die aus Traubenresten gewonnen wurde. Erstmals konnten Kruckers einen 2017er-Sauvignons Blanc anbieten.

1000 Flaschen in Handarbeit produziert

Andreas und Barbara Schneller mit Otto Pfaffhauser aus Niederneunforn und Sibylle Reusser aus Altikon. (Bild: Andreas Taverner)

Andreas und Barbara Schneller mit Otto Pfaffhauser aus Niederneunforn und Sibylle Reusser aus Altikon. (Bild: Andreas Taverner)

Guillaume Jomini aus der Nähe von Vevey absolviert sein zweites Lehrjahr als Winzerlehrling bei Urs Hausamann. Fachmännisch meinte er: «Weniger Maschinen würden der Qualität des Weins zugute kommen.» Das sei jedenfalls die Erfahrung, die er im Welschland gemacht habe. Hier kann Barbara Schneller helfen. Sie produziert jährlich nur rund 1000 Flaschen Blauburgunder-Wein. «Wir machen bei dem Wein noch alles von Hand», sagte sie. «Die rund 40 Stöcke werfen allerdings immer weniger Ertrag ab, so dass es irgendwann keinen Wein mehr geben wird.»

Wer es an diesem heissen Sonntagnachmittag bis zum achten und letzten Stand schaffte, konnte sich mit einem Eis belohnen. Denn Familie Stürzinger, die das Restaurant Morgensonne betreibt, bot als einzige am Fest Glace an. «Ich finde es gut, dass sich das lokale Gewerbe hier in der Natur den Besuchern präsentieren kann», sagte Besucher Hanspeter Schmied aus Frauenfeld. Um 15 Uhr zog Röbi Bertschie, einer von drei kleinen, selbstständigen Rebbauern, eine durch und durch positive Bilanz des Anlasses.

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