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Wandertipp: Winterlicher Panoramaweg

Die Wanderung von Wil nach Bischofszell bietet schöne Aussichten. Sie ist geprägt von Hügeln, weiten Wiesen und Waldwegen.
Roman Scherrer
26 Bilder

Wandertipp: Winterlicher Panoramaweg

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Wil
Ziel: Bahnhof Bischofszell Stadt
Strecke: 21 km
Wanderzeit: 5 Stunden 10 Minuten
Aufstieg: 395 m
Abstieg: 460 m
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Wanderung ist nicht für Kinderwagen geeignet.
Gaststätte: Restaurant Nollen, Hosenruck, Öffnungszeiten im Winter: Mi, Do, So 11–18 Uhr; Fr–Sa 11–22 Uhr; Mo und Di Ruhetage
Parkplätze: Sowohl beim Start als auch beim Ziel, gebührenpflichtig
Öffentlicher Verkehr: Züge aus allen Richtungen nach Wil
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1073 Wil und Blatt 1074 Bischofszell

1. Bahnhof Wil  Bei dieser Wanderung handelt es sich um die zweite Etappe des Thurgauer Panoramaweges, allerdings mit umgekehrtem Routenverlauf. Die Route ist sehr gut signalisiert und oft mit der Zahl «79» bezeichnet. Da alleine die Wanderzeit über fünf Stunden beträgt, empfiehlt es sich, früh zu starten, damit man das Ziel – vor allem im Winter – vor dem Eindunkeln erreicht. Los geht es beim Wiler Bahnhof, von wo der Weg durch die Allee und die Einkaufsstrasse, die Obere Bahnhofstrasse, in die sehenswerte Wiler Altstadt führt. Auf dem Weg über die Marktgasse bis zum Hofplatz gilt es, einen ersten kleinen Anstieg zu bewältigen. Die Route führt ab hier durch das Stadttor auf die Konstanzerstrasse, biegt zuerst rechts auf die Fürstenlandstrasse, dann gleich links in die Neulandenstrasse ab. Es folgt ein langer, sanfter Anstieg bis an den Waldrand. Im Wald geht die geteerte Strasse in einen Kiesweg über.

2. Nieselberg  Weiterhin steigt der Weg im Wald ein wenig an, bis er fast ganz auf den Hügel, den Nieselberg, führt. Wer für die Wanderung einen Tag erwischt, an dem Schnee liegt, kommt auf diesem Wald-Abschnitt in den Genuss, eine schön winterliche Szenerie zu durchqueren. Nach einem leichten Abstieg gelangt man bald wieder aus dem Wald auf ein Strässchen, welches durch die Weiler Gampen und Hölzli führt. An einem grossen Kreuz vorbei geht es weiter in die Wiese hinaus, am Waldrand entlang und kurz in den Wald hinein. Vor dem Weiler Tiefenwies biegt die Route von der Strasse nach links ab – gleich wieder in den Wald. Hier verläuft der Weg auf dem Philosophenweg, zwischen der Wuppenauerstrasse und dem Zuzwiler Dorfbach. Die Strasse gilt es anschliessend, zu überqueren, bevor es erneut in den Wald hineingeht. Im Wald folgt der steilste Anstieg der Wanderung.

3. Nollen  Ist der Anstieg geschafft, gelangt man bald einmal aus dem Wald hinaus und erreicht Hosenruck. Dort führt die Route quer durch das Dorf und auf den Nollen, der nicht umsonst als Aussichtspunkt bekannt ist. Bei guten Wetterbedingungen kann man hier ein herrliches Panorama – mit Sicht auf den Alpstein, die Alpen und über den Thurgau – geniessen. Bei dieser Aussicht bietet es sich an, im Restaurant Nollen eine Pause einzulegen und sich zu stärken, da hier knapp die Hälfte der Wanderung absolviert ist. Der Weg führt anschliessend auf einem Wiesenweg vom Hügel hinunter. Vorbei am Schützenhaus gelangt man wieder auf die Strasse, auf der die Route zunächst durch Rudenwil, dann an einer Käserei vorbei nach Gabris führt. Weiter verläuft der Weg in Richtung Heiligkreuz, biegt dann bei einem Hof aber rechts ab und zieht sich einigermassen gerade durch eine Wiesenlandschaft hindurch.

4. Olmerswil  In Dietenwil gelangt man wieder auf die Strasse. Bald zeigt ein Schild mit einem Kamel drauf links den Hügel hoch nach Olmerswil. Dort, wo die Wanderung durch den bekannten Kamelhof hindurch verläuft, grüsst einen bestimmt der eine oder andere Zweihocker. Der Weg führt anschliessend geradeaus nach Entetswil, wo wieder ein Stück auf der Strasse zu gehen ist. Von der Waldbachstrasse, in Richtung Schweizersholz, biegt die Route rechts ab und verläuft einmal mehr zwischen Wiesen hindurch. Nach einer kurzen Wald-Passage geht es via Hackborn herab an die Thur. Bei guter Wegbeschaffenheit lohnt es sich, beim Katzensteig die Treppe zu nehmen, die zum Weg dem Fluss entlang hinabführt. Als Alternative kann man der Thurfeldstrasse entlang laufen.

5. Bahnhof Bischofszell Stadt  In jedem Fall führt der Weg über die schöne alte Thurbrücke, die vor über 500 Jahren erbaut wurde. An der Papieri vorbei geht es hoch, wo die Route entlang der Altstadt Richtung Bahnhof Bischofszell Stadt, wo die Wanderung schliesslich endet.

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