Wie es weiter geht mit dem Klärgas und den Mikroverunreinigungen: Abwasserverband Region Frauenfeld steht vor wichtigen Entscheiden

Coronabedingt mussre der regionale Abwasserverband seine Delegiertenversammlung per Post abhalten. Rechnung 2019, Budget 2020 und Jahresbericht wurden genehmigt.

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Die Kläranlage auf der Grossen Allmend.

Die Kläranlage auf der Grossen Allmend.

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Der regionale Abwasserverband (AVRF) schliesst die ausgeglichene Rechnung 2019 mit einem Aufwand in Höhe von 3,33 Millionen Franken ab. Investiert wurden 312000 Franken. Der Höhepunkt des vergangenen Jahres stellte fraglos die Feier zum 50-jährigen Bestehen des AVRF und der Kläranlage dar. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum erstellte der Verband eine neue Website, wo ab sofort auch der Geschäftsbericht und die Rechnungen für das Jahr 2019 verfügbar sind (www.avrf.ch).

Aktuell wird abgeklärt, ob das in den kommenden Jahren zu ersetzende Blockheizkraftwerk, das aus dem anfallenden Klärgas Strom und Wärme produziert, erneuert wird oder das Klärgas künftig aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist werden soll. Zudem wird die Verfahrenswahl für die Elimination von Mikroverunreinigungen, einer zusätzlichen Reinigungsstufe, demnächst abgeschlossen. Anschliessend kann das Vorprojekt erarbeitet werden. Die Realisierung erfolgt voraussichtlich ab 2024.

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