Glosse
Wider den Tiefdruck: Wie der Frauenfelder Glühwein gegen den Hochnebel und die Wega hilft

Murgspritzer: Achtung, von der Wega in Weinfelden kommt man übel zurück. TZ-Redaktor Mathias Frei erklärt zudem, wie das so ist mit dem cheibe Nebel und warum die Finnen gerne mal was trinken.

Mathias Frei
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Im Maier'schen Glühweinland am Schlossberg in Frauenfeld, in der Mitte Glühweinkönig HP Maier. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Im Maier'schen Glühweinland am Schlossberg in Frauenfeld, in der Mitte Glühweinkönig HP Maier. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Dass man bereits in der Horizontalen die Augen aufmacht, macht es nicht besser. Draussen ist es noch dunkel. Man fühlt sich körperlich ausgezehrt – als hätte man fünf Miss-Oktoberfest-Frauenfeld-Wahl-Jurysitzungen in Folge im Kopf. Draussen ist es milchig. Dieser cheibe Sau-Nebel. Und Tiefdrucklage. Und immer noch dieser cheibe Nebel in Frauenfeld. Was hilft gegen diese leidige Gemütslage?

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

Mathias Frei, Redaktor Thurgauer Zeitung, Ressort Frauenfeld. (Bild: Reto Martin)

In Finnland zum Beispiel konsumieren die Leute einfach ein wenig mehr Alkohol. Im Thurgau gehen die Leute an die Wega. Die Thurgauer Messe schlechthin – schlecht hin und übel. Den Leuten geht es nämlich am nächsten Tag noch viel schlechter als zuvor. Aber sie sind ja alt genug, sie hätten es ja wissen müssen. Und in Frauenfeld, da träumt man vom Maier’schen Glühweinland am Schlossberg. Vom süssen Rausch im Kopf. Man macht es besser als die Finnen. Man trinkt Glühwein. Und bis es soweit ist, kann man ja überbrücken mit einem Chübeli Glühwein-Glace mit Güx.