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Glosse

Wetten zum Aufpäppeln

Murgspritzer zur Schmach des FC Gemeinderat gegen die Stadtverwaltung. Mit einer hypothetischen Wette hätte sich ein Teil eines nächsten Frauenfelder Stadtfestes finanzieren lassen, was den geschundenen Sportlerseelen zugute gekommen wäre.
Samuel Koch
Der Pokal ging dieses Jahr an die Herren der Stadtverwaltung. (Bild: Mathias Frei)

Der Pokal ging dieses Jahr an die Herren der Stadtverwaltung. (Bild: Mathias Frei)

11:0! Elf zu Null! Eine richtige Schmach, eine wahre Demütigung haben die Kicker des FC Gemeinderat am vergangenen Wochenende gegen die Herren der Stadtverwaltung erleiden müssen. Ja sogar im torreicheren Eishockey gilt ein solches Resultat als Blamage. 11:0! Im Vergleich dazu fühlt sich die 4:0-Niederlage der britischen Überseegebietler vom Affenberg gegen die Schweizer Fussballnati ja an wie eine Streicheleinheit für die gibraltarische Sportlerseele.

Samuel Koch.

Samuel Koch.

Klar, das derzeit politische Brot ist für Frauenfelder Parlamentsvertreter nicht immer frisch und knusprig. Sich aber dann so gehen zu lassen?! Mitleidende Worte gibt es an dieser Stelle nur für den – notabene vom Gegner ausgeliehene – FC-Gemeinderat-Torhüter Yves Bucher. Manch ein aktueller oder ehemaliger Frauenfelder Parlamentsvertreter mit Schienbeinschonern und Stulpen wünschte sich während des Spiels wohl ans Rednerpult, um zumindest rhetorisch punkten zu können.

Etwas Reizvolles hatte die einseitige Partie nicht nur für die Zuschauer, die elf Tore bei einem Fussballspiel (!) mitverfolgen konnten. Denn auch Zocker hätten sich auf der Kleinen Allmend die Hände gerieben. Ein Fünfzigernötli setzen auf einen 11:0-Sieg der Stadtverwaltung gegen den FC Gemeinderat bei einer Wettquote 1 zu 500. Man hätte glatt die Anschubfinanzierung fürs nächste Stadtfest leisten können, auch um so die geschundenen Fussballerseelen wieder aufzupäppeln.

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