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Wer schiesst für den HC Thurgau die Tore?

Am Samstag um 17.30 Uhr steigt der HC Thurgau mit dem Heimspiel gegen den EHC Winterthur in die Swiss-League-Saison 2018/19. Mitten im Aufschwung müssen die Ostschweizer wieder von vorne anfangen. In diesem Winter sind die sechs besten Skorer aus dem Vorjahr nicht mehr dabei.
Matthias Hafen
Michael Loosli, Simon Seiler und der neue Amerikaner Cody Wydo (von links) wollen mit dem HC Thurgau möglichst nahtlos an die erfolgreiche, vergangene Saison anknüpfen. (Bild: Mario Gaccioli)

Michael Loosli, Simon Seiler und der neue Amerikaner Cody Wydo (von links) wollen mit dem HC Thurgau möglichst nahtlos an die erfolgreiche, vergangene Saison anknüpfen. (Bild: Mario Gaccioli)

Die beste Qualifikation seit 14 Jahren brachte dem HC Thurgau in der vergangenen Saison den Respekt der Gegner ein und viel Goodwill im eigenen Umfeld. Der Club aus Weinfelden, vor wenigen Jahren noch die letzte Hoffnung für vertraglose Spieler, hat sich in der Swiss League zu einer interessanten Adresse für Talente entwickelt. Doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Trainer Stephan Mair, der den HCT in seinen ersten zwei Jahren in der Ostschweiz kontinuierlich weitergebracht hat, steht praktisch vor einem Neuanfang.

Der 51-jährige Italiener verlor auf einen Schlag seine sechs besten Skorer der vergangenen Saison. Die Kanadier Cam Braes (zu Orli Znojmo/CZE) und Jaedon Descheneau (Düsseldorf/GER) fanden im Ausland finanziell potentere Arbeitgeber, Andri Spiller wechselte zum National-League-Aufsteiger Rapperswil-Jona, Toms Andersons zog es zum Ligakonkurrenten Langenthal, Lars Neher (zu den Pikes Oberthurgau) setzt auf seine berufliche Karriere und Adrian Brunner ging zurück nach Kloten. Einen solchen Aderlass muss eine Mannschaft zuerst einmal verkraften.

Viermal mit einem Tor Unterschied verloren

Erwartet die HCT-Fans nun wieder eine Saison der ehrenvollen Niederlagen? Die Saisonvorbereitung lässt darauf schliessen. Sechs von sieben Testspielen gingen verloren, vier davon mit einem Tor Unterschied. Aber Resultate sind erst dann wichtig, wenn sie zählen. Und mit etwas weniger Kredit in die Saison zu steigen, hat auch Vorteile. Trotzdem ist es augenscheinlich, dass sich der HC Thurgau Version 2018/19 mit Toreschiessen noch schwer tut. Die Equipe von Trainer Mair erspielt sich zwar Chancen, nutzt sie aber nicht. Der Trainer spricht von einer «Baustelle, die noch Zeit braucht». Die Zuversicht, die der Südtiroler dabei ausstrahlt, beeindruckt. Und Versprechen dieser Art hat Mair beim HC Thurgau noch jedes Mal eingelöst.

Verteidigung muss Spiele gewinnen

Die Ostschweizer machten aus der Not eine Tugend und investierten in die Defensive. Ganz nach dem Motto: Je weniger Tore wir kassieren, desto weniger müssen wir erzielen. Die Verpflichtungen der Routiniers Franco Collenberg und Sami El Assaoui können Schlüsseltransfers sein. Und mit Goalie Janick Schwendener steht ein bewährter Rückhalt im Tor. In der Offensive wurden weniger bekannte, dafür umso wertvollere Rollenspieler verpflichtet. Zudem könnten die Abgänge teilweise durch die Partnerschaft mit Rapperswil-Jona aufgefangen werden. Entscheidend wird sein, wie sich die beiden neuen US-Amerikaner Kenny Ryan und Cody Wydo entwickeln. Denn eines steht ausser Frage: Der HCT braucht auch in der Saison 2018/19 Goalgetter. Ansonsten wird nur schon die Playoff-Qualifikation zu einer riesigen Herausforderung.

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