Wenn in Eschenz und Mammern jede Sekunde zählt

Der Samariterverein hat einen Defibrillator für jedermanns Gebrauch installiert und zeigt, wie er zu bedienen ist.

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Der Defibrillator am Haus an der Hauptstrasse 76 in Eschenz. (Bild: PD)

Der Defibrillator am Haus an der Hauptstrasse 76 in Eschenz. (Bild: PD)

(pd) Seit einigen Tagen leuchtet an der Hauptstrasse 76 in Eschenz am Hause des Samariter-Präsidenten ein hellgrüner Kasten mit lebensrettendem Inhalt. Oft ereignen sich Herzkreislaufstillstände zu Hause, beim Arbeiten oder auf der Strasse. Deshalb ist es wichtig, schnell und effektiv zu reagieren, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Nun ist ein solcher Defibrillator rund um die Uhr für jedermann zugänglich und zu handhaben.

Wie aber funktioniert denn so ein Gerät? – Zu einer richtigen Handhabung des Defibrillators setzen sich die Samariter ein und führen morgen Donnerstag, 9. Mai, im Übungslokal in der Mehrzweckhalle Mammern einen zweistündigen Crashkurs durch. Der erste Kurs findet von 17.30 bis 19.30 Uhr, der identische zweite Kurs von 20 bis 22 Uhr statt.

Jedermann ist zu diesem kostenlosen Kurs herzlich eingeladen und mancher wird herausfinden, dass das einstige «Gabi» als Eselsleiter auch heute noch zu gebrauchen ist. An diesem Abend werden auch die Patientenlagerungen, rettende Sofortmassnahmen, die richtige Alarmierung des Rettungsdienstes 144 und mit einem Übungsdefibrillator das Szenario eines Herzstillstandes geübt.

Stadt Frauenfeld verfügt über zehn Schockgeber

Vor neun Jahre erfolgte die erste Installation eines öffentlichen Defibrillator auf dem Frauenfelder Bahnhofplatz. Mittlerweile gibt es die Lebensretter an neun weiteren Orten auf Stadtgebiet.
Samuel Koch