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Weltklassetennis am Bodensee

Das Bodensee Open in Egnach endete am Sonntag mit Siegen der Slowakin Kristina Kucova und des Litauers Laurynas Grigelis. Die Euphorie für das grösste Preisgeldturnier in Europa war auch bei der neunten Auflage gross.
Marie-Theres Brühwiler
Die Slowakin Kristina Kucova gewann den Final gegendie Westschweizerin Tess Sugnaux. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Slowakin Kristina Kucova gewann den Final gegendie Westschweizerin Tess Sugnaux. (Bild: Mario Gaccioli)

«Was wir hier hautnah erleben, ist Weltklassetennis zum Anfassen», umschreibt es Zuschauer Lukas Wirth treffend. Das Niveau unterscheide sich nicht von grösseren Turnieren, ist dessen Bruder Simon Wirth überzeugt.

Wie klein die Unterschiede tatsächlich sind, zeigte sich auf den Courts des McDonald’s Bodensee Open gleich mehrfach. Ausgerechnet die einzige Schweizerin im Tableau trug dafür die Mitverantwortung, was Begeisterung im Publikum auslöste. Sowohl gegen die topgesetzte Italienerin Anastasia Grymalska (WTA 234), wie auch gegen die Argentinierin Paula Ormaechea (WTA 413), die im WTA-Ranking einst an Nummer 59 der Welt geführt wurde, war die Westschweizerin Tess Sugnaux (WTA 520) die Aussenseiterin. Dies hinderte die konzentriert aufspielende 23-Jährige allerdings nicht bei ihrem Sturmlauf in den Final.

Gegen die Slowakin Kristina Kucova (WTA 363) hatte Sugnaux allerdings mit 1:6, 3:6 deutlich das Nachsehen. Kucova, die vor ihrer Verletzungspause im WTA-Ranking die Nummer 71 war, folgte mit ihrem Sieg in Egnach ihrer älteren Schwester Zuzana, welche das Turnier 2012 und 2014 gewann.

Sieger erhält zum ersten mal fünfstelligen Check

Laurynas Grigelis (ATP 221) schrieb mit seinem 6:4, 6:3-Finalsieg über den Argentinier Facundo Mena (ATP 546) zwei Tage vor seinem 27.Geburtstag gleich zwei neue Kapitel. Einerseits weil noch nie ein Litauer in Egnach triumphierte. Andererseits weil er als erster Spieler in der neunjährigen Geschichte des McDonald’s Bodensee Open einen fünfstelligen Siegercheck in Empfang nehmen durfte.

Der Litauer Laurynas Grigelis gewann den Final. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Litauer Laurynas Grigelis gewann den Final. (Bild: Mario Gaccioli)

Titelverteidigerin Greta Arn (WTA 320) aus Ungarn hatte bereits am Freitag spätabends das Nachsehen. Vorjahressieger Ivan Nedelko (ATP 238) aus Russland erwischte es in der Night Session vom Samstag.

«Enthusiasmus ist bei diesem Turnier bis ins letzte Detail zu spüren»,

schwärmt Paula Ormaechea aus Argentinien. Zufrieden zeigten sich am Sonntagabend auch die Organisatoren. Dass der Rekord mit insgesamt rund 3000 Zuschauern aus dem Vorjahr egalisiert werden konnte und sich Akteure aus rund 20 Nationen angemeldet hätten, zeige, dass die Mischung «Weltklassetennis und Summerfeeling» ankomme, freuten sich Mäx Andys und Franco Baldella. Was sich die Veranstalter für ihre Jubiläumsauflage 2019 einfallen lassen, ist noch offen. Fest steht, dass das hohe Niveau und die gute Stimmung beste Werbung für den Sport und die Region sind.

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