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Haftstrafen von 10 und 13 Jahren: Weitere Frauenfelder Mafiosi verurteilt

Ein italienisches Gericht hat neun Mitglieder der Frauenfelder ‘Ndrangheta-Zelle zu Haftstrafen zwischen 10 und 13 Jahren verurteilt.
Die Aufnahme eines geheimen Treffens der mutmasslichen Frauenfelder Mafiazelle verursachte grossen Wirbel. (Bild: PD)

Die Aufnahme eines geheimen Treffens der mutmasslichen Frauenfelder Mafiazelle verursachte grossen Wirbel. (Bild: PD)

(red) Ein italienisches Gericht hat neun Mitglieder der Frauenfelder ‘Ndrangheta-Zelle am Dienstag zu Haftstrafen verurteilt. Das berichtet «Radiotelevisione Svizzera». Unter den neun Männern befand sich offenbar auch ein hoher Mafia-Boss. Er wurde an den Treffen der Thurgauer Zelle jeweils «Capo Società», also Leiter der Firma, genannt.

Das kalabresische Gericht verurteilte die Männer zu Haftstrafen zwischen zehn und 13 Jahren. Die neun Männer waren 2016 in der Schweiz verhaftet und 2017 nach Italien ausgeliefert worden, nachdem das Bundesgericht ihre Berufung abgelehnt hatte.

Dieser Mafia-Fall wirft seit Sommer 2014 hohe Wellen. Damals hatten die kalabrischen Carabinieri einen kurzen Schwarz-Weiss-Film veröffentlicht, den sie im Geheimen im März 2011 in Wängi aufgenommen hatten. Er zeigte das Treffen von mutmasslichen Mafiamitgliedern im Boccia-Club beim Restaurant Schäfli.

Es ist die Rede von Blut und Treue, aber auch von möglichen Lieferungen von Kokain und Heroin. Die kalabresische ’Ndrangheta gilt schon seit längerem als die gefährlichste und grösste Mafia-Organisation des Mittelmeerstaates.

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