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Frauenfeld: Guggenhürli-Wein wird neu in Uesslingen gekeltert

Die Frauenfelder Genossenschaft Guggenhürli musste 2017 nicht nur den Rücktritt von Ueli Müller verdauen, sondern auch einen neuen Rebmeister und Kelterer finden.
Christof Lampart
Nach über 21 Jahren im Vorstand wurde der zurücktretende Ueli Müller (links) ehrenvoll von Präsident Urs Fankhauser verabschiedet. (Bild: Christof Lampart)

Nach über 21 Jahren im Vorstand wurde der zurücktretende Ueli Müller (links) ehrenvoll von Präsident Urs Fankhauser verabschiedet. (Bild: Christof Lampart)

An der Generalversammlung, die am Mittwochabend vonstattenging, konnte Genossenschaftspräsident Urs Fankhauser auf ein anspruchsvolles Jahr zurückblicken. Für den langjährigen Rebmeister Emil Schneiter, der aus Altersgründen quittierte, musste ein Ersatz gefunden werden. Dieses Vorhaben gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Zwar habe man mit acht bis neun Interessenten Gespräche geführt, doch war keiner der Weinbauern bereit, Schneiters Aufgaben im bisherigen Umfang weiterzuführen. «Den meisten war der Arbeitsaufwand zu gross, der Weg zu weit und der Rebberg mit den Stickelreben schlicht zu anstrengend», sagte Fankhauser. Kam hinzu, dass der Guggehürli-Vorstand erkennen musste, dass Weinbaubetriebe mit eigener Kellerei nur mit sich reden liessen, wenn sie nebst der Arbeit in den Reben auch die Kelterung übernehmen könnten. Dies war jedoch ursprünglich nicht das Ziel der Genossenschaft Guggehürli. Dass es dennoch zum Wechsel kam, hatte mit der «Ganz oder gar nicht»-Haltung der angefragten Weinbauern zu tun. Nachdem der Vorstand sich auf diesen Schwenk bei den Vergabebedingungen einliess, konnte mit dem Betrieb von Markus Frei aus Uesslingen («Engel-Wy») ein kompetenter Ersatz gefunden werden. Im April konnte die Zusammenarbeit vertraglich geregelt werden.

Fantastisches Gespür bei den Weindegustationen

Ein Ende gefunden hat auch eine weitere Ära, nämlich jene von Ueli Müller als gutem Geist des Guggenhürli. Müller gab nach 21 Jahren Altersmüdigkeit als Rücktrittsgrund an. Fankhauser lobte Müllers unermüdlichen Einsatz zu Gunsten des Guggenhürlis. Müller sei es zu verdanken, dass das Guggehürli nun ein gut gehendes Traulokal (2017: 26 Trauungen) sei. Auch habe er ein fantastisches Gespür bei den jährlichen Weindegustationen bewiesen und jeweils am ersten Sonntag im Monat im Guggehürli die Stellung als Museumswärter gehalten.

Müllers Aufgaben wurden neu auf mehrere Schultern verteilt. Zum Nachfolger im Vorstand wurde Roland Wyss gewählt. Markus Frei werde als Nachbar das Guggehürli im Auge behalten, Beat Christinger die Kontakte zum Mieter pflegen und Jürg Riedener für die Vorbereitungen der Trauungen zuständig sein. Der übrige Vorstand um Präsident Urs Fankhauser wurde für einstimmig wiedergewählt.

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