Weihnachtliche Stimmung
Jetzt leuchtet es trotzdem, obwohl die ökumenische Frauengemeinschaft von Warth-Weiningen heuer mit den Adventsfenstern aussetzen wollte

Innert kurzer Zeit hat der Frauenverein von Warth-Weiningen in den zwei Dörfern 24 Adventsfenster organisiert. Am Dienstagabend war Eröffnung beim evangelischen Pfarrhaus.

Evi Biedermann
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Pünktlich zum 1. Dezember erstrahlt beim evangelischen Pfarrhaus das erste von 24 Adventsfenstern.

Pünktlich zum 1. Dezember erstrahlt beim evangelischen Pfarrhaus das erste von 24 Adventsfenstern.

Bild: Evi Biedermann

«Wir zählen auf euch», stand im E-Mail, das die beiden Co-Präsidentinnen der ökumenischen Frauengemeinschaft (ÖFG) Warth-Weiningen am 21.November an ihre Mitglieder verschickten. Bereits ein paar Tage später war gewiss: Der Aufruf war erfolgreich. Alle 24 Adventsfenster haben eine Schöpferin oder einen Gestalter gefunden. Am Dienstagabend wurde im evangelischen Pfarrhaus das erste Fenster in Licht gesetzt. Das ist insofern bemerkenswert, als dass heuer ein Nullrundenjahr ist, denn die ÖFG organisiert die Adventsfenster nur alle zwei Jahre. Und bis dann jeweils alle Fenster besetzt sind, dauert es um einiges länger. Doch heuer, wo überall fast alle Adventsanlässe abgesagt sind, sollen zumindest die geschmückten Fenster die vorweihnachtliche Stimmung in den beiden Dörfern etwas beleben.

Ein Teil des ersten Adventsfensters.

Ein Teil des ersten Adventsfensters.

Bild: Evi Biedermann

Die beliebten Stubete fallen allerdings aus, drinnen wie draussen. «Mit dieser Begrenzung wollten wir von Anfang an klare Verhältnisse schaffen», sagt Co-Präsidentin Mirjam Frei auf Anfrage. Diskussionen über Personenbeschränkung, Abstand oder Maskenpflicht würden somit überflüssig. Und die ÖFG braucht als Organisatorin kein Schutzkonzept. Dass es zu grösseren Menschenansammlungen vor einem Fenster kommt, glaubt sie nicht.

«Ein Fenster schaut man nicht so lange an, wie man in der Stubete sitzen bleibt.»