Glosse

Was Wängi und Aadorf mit Bill Gates gemeinsam haben

Südsicht auf ungewisse Schulgemeindeversammlungen und verdächtige Hinterthurgauer Gemeinden.

Olaf Kühne
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Olaf Kühne

Olaf Kühne

(Bild: Peter Pfistner)

Licht am Ende des Tunnels, ein Silberstreif am Horizont. Halt irgendwas in dieser Währung hat uns der Bundesrat verschafft mit seiner Lockerung der Coronamassnahmen. Unter anderem wissen wir jetzt, dass wir uns am 27. April wieder tätowieren lassen dürfen. Cool!

Ganz alles wissen wir allerdings noch nicht. Aber wenn das Wissen fehlt, hilft bekanntlich der Glaube. So glaubt beispielsweise die Schulgemeinde Eschlikon immer noch daran, ihre Gemeindeversammlung vom 10. Juni vielleicht doch noch durchführen zu können. Klar, das mit dem Souschel Distänsing (Warum eigentlich sagen wir nicht einfach «Abstand»?) dürfte in einer grossen Turnhalle kein Problem sein. Zumal eine Rechnungsgemeinde nicht gerade der Publikumsmagnet ist – und dort höchst selten Menschen aus der Corona-Risikogruppe auftauchen.

Nicht mit solchen Ungewissheiten rumschlagen müssen sich hingegen Aadorf und Wängi. Die bringen ihre Rechnungsabschlüsse an die Urne. Nicht erst seit Corona. Die machen das seit Jahren so. Hmmm... ob die wohl mit Bill Gates unter einer Decke stecken? Impfkritische Verschwörungstheoretiker sehen da wohl eher einen Tunnel am Ende des Lichts.

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