Was tat sich im Thurgau seit der letzten Eiszeit? Dieser Frage gehen Archäologen mit Hilfe von Bodenproben aus Seen auf den Grund – erwartet werden hochpräzise Daten

Forscher der Uni Basel nehmen den Thurgau unters Mikroskop. Sie zeigen auf, wie sich das Gebiet in den letzten 13'000 Jahren veränderte.

Silvan Meile
Drucken
Teilen

Exklusiv für Abonnenten

Urs Leuzinger im Frauenfelder Museumsgarten mit Flachs, den nachweislich bereits Pfahlbauer anpflanzten.

Urs Leuzinger im Frauenfelder Museumsgarten mit Flachs, den nachweislich bereits Pfahlbauer anpflanzten.

Bild: PD/Amt für Archäologie Thurgau
  • Die Thurgauer Archäologen nahmen Bodenproben aus dem Hüttwiler- und dem Bichelsee.
  • Forscher der Universität Basel untersuchen die ans Tageslicht geförderten Sedimentsproben Millimeter um Millimeter.
  • In zwei Jahren sollen Untersuchen auf einer Zeitachse der letzten 13'000 Jahren exakte Erkenntnisse über das Klima, die Pflanzenwelt und die menschlichen Einflüsse auf die Umwelt liefern.