Warth-Weiningen
Ergebnis der Schulrechnung 2020 übertrifft die Erwartungen

Die Primarschule Warth-Weiningen schliesst das Rechnungsjahr 2020 mit einem Gewinn von rund 468'000 Franken. An der Versammlung sind ausserdem zwei neue Lehrerinnen begrüsst worden.

Evi Biedermann
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Die neuen Pädagoginnen Lara Loeff (links) und Rebecca Brockmöller (rechts) sowie Schulleiterin Barbara Luginbühl in der Mitte.

Die neuen Pädagoginnen Lara Loeff (links) und Rebecca Brockmöller (rechts) sowie Schulleiterin Barbara Luginbühl in der Mitte.

Bild: Evi Biedermann

Dass 2020 ein gutes Rechnungsjahr werden würde, zeigte sich bereits Ende Oktober. Damals lagen die Mehreinnahmen bei den Steuern bereits 224‘000 Franken über dem Budget. Dieser Betrag hat sich per Ende Dezember auf etwas über 748‘000 Franken Fiskal-Mehrtrag erhöht und damit dem Rechnungsjahr 2020 zu einem ausgezeichneten Ergebnis verholfen. Trotz des wuchtigen Finanzbeitrags an den Kanton, der mit 789‘000 Franken um 289‘000 Franken über dem Budget liegt. Schulpflegerin Prisca Straub sagt:

«Das ist der einzige Wermutstropfen in diesem speziellen Geschäftsjahr.»

Sie präsentiert an der Versammlung vom Dienstag ihre letzte Rechnung. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Gewinn von rund 468‘000 Franken. Dem Aufwand von 2,88 Millionen Franken steht ein Ertrag von 3,35 Millionen Franken gegenüber. Budgetiert war ein Verlust von rund 170'000 Franken.

Begrenzte Einlagen in Erneuerungsfonds

Vom Gewinn gehen 70‘000 in den Erneuerungsfonds, rund 400‘000 Franken werden dem zweckfreien Eigenkapital zugewiesen, dass sich somit auf 3,25 Millionen Franken erhöht. Ein Votant bezog sich auf die in der Botschaft erwähnte, «vom Amt für Volksschule genehmigte Einlage von 70‘000 Franken in den Erneuerungsfonds», und wollte wissen, ob hinsichtlich der bevorstehenden Schulraumerweiterung nicht ein höherer Ertrag möglich sei.

Wie Prisca Straub sagt, habe es in vergangenen Jahren offenbar Missbrauch gegeben bei den Fondseinlagen. Nun habe der Kanton eine Leitlinie erstellt mit Vorgaben, wie viel aufgrund der Beitragsrechnung erlaubt sei. «Ohne dass wir rückfragen müssen», ergänzt sie. Zudem wies sie darauf hin, dass der Erneuerungsfonds der Schule nun bereits über 570‘000 Franken verfügt.

Buntes Jahr trotz schwieriger Planung

Liegenschaftsverwalter David Zimmerli ging nochmals auf die Schulhauserweiterung ein, über die kürzlich bereits in der Mehrzweckhalle ausgiebig informiert wurde (TZ vom 5. Juni). Wie Schulpräsident Pius Krähemann sagte, ist im September ein weiterer Infoanlass geplant, bevor der Baukredit an der Schulgemeinde vom 24. November zur Abstimmung kommt. Barbara Luginbühl berichtete aus dem Schulalltag. Corona habe die Planung schwierig gemacht, sagte die Schulleiterin.

«Dennoch erlebten wir ein buntes und vielfältiges Jahr.»

Zurzeit besuchen 118 Kinder die Schule. Ab dem nächstem Schuljahr werden es 120 sein, 30 mehr als noch vor fünf Jahren. Neu zum Lehrerteam stossen Lara Loeff und Rebecca Brockmöller. Loeff wird an der Mittelstufe unterrichten als Ersatz für Tamara Herzog. Brockmöller ersetzt die Unterstufenlehrerin Julia Sieber, welche die Schule bereits verlassen hat. Die jungen Pädagoginnen wurden mit einem Blumenstrauss willkommen geheissen. Blumen zum Abschied sowie Lob gab es für Tamara Herzog und Prisca Straub, «unsere zahlenstarke Fachfrau», so Schulpräsident Pius Krähemann.

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